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Wettläufer üben das Peitschenknallen

Grenzgang Biedenkopf Wettläufer üben das Peitschenknallen

Die Wettläufer absolvieren seit ihrer Wahl ein schweißtreibendes Trainingsprogramm, um zum Grenzgang 2012 in Biedenkopf, der vom 16. bis 18. August stattfindet, fit für ihre Aufgabe zu sein.

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Die Wettläufer des Biedenkopfer Grenzgangs 2012, Karsten Plitt (rechts) und Christoph Strieder, trainieren auf dem Waldplatz „Rossberg“ das markante Peitschenknallen.Foto: Sophie Cyriax

Biedenkopf . Ein markantes Geräusch des Biedenkopfer Grenzgangs erschallt wieder regelmäßig: das Peitschenknallen der Wettläufer. Die symbolträchtigen Figuren des Grenzgangsfestes, die beiden Wettläufer sowie der Mohr, haben ihr Training aufgenommen. Viermal pro Woche sind Christoph Strieder und Karsten Plitt, die Wettläufer des Grenzgangs 2012, nun gemeinsam unterwegs, fast immer begleitet von Mohr Martin Werner. Hinzu kommen zwei Lauftrainings-Einheiten, die jeder für sich absolviert.

Die Wettläufer haben im Biedenkopfer Grenzgang die schweißtreibendste Arbeit. Ihre Aufgabe ist es von jeher, die Grenzgänger zusammenzuhalten. Dazu pendeln sie im Laufschritt zwischen der Spitze und dem Ende des Zuges hin und her. An markanten Stellen machen sie durch lautes Peitschenknallen auf sich aufmerksam.

Mit ihren Peitschen jagen sie außerdem hinter den Grenzgängern her, die eine Abkürzung einschlagen wollen. Auch der Mohr muss gut in Form sein: Er führt den Festzug im Tanzschritt an, schwingt seinen Säbel hoch über dem Kopf und sollte auf der Grenze nicht weniger präsent sein als die Wettläufer. Um fit genug für diese Aufgaben zu sein, absolvieren die drei Aushängeschilder seit ihrer Wahl ein Programm, das auch auf Marathonläufer zugeschnitten sein könnte. Beim Lauftraining legen sie Strecken von rund 20 Kilometern zurück, dreimal pro Woche üben die Wettläufer zusätzlich das technisch und physisch anspruchsvolle Peitschenknallen.

„Insgesamt trainieren wir rund 25 Stunden pro Woche“, sagt Karsten Plitt. Dabei werden sie vom Wettläufertrainer Günter Waldert angeleitet, der schon seit vielen Grenzgängen die neu gewählten Wettläufer unterrichtet. Seine Assistenten sind der Wettläufer des Grenzgangs 1998, Björn Breidenstein sowie Andy Bodenbender, Wettläufer des Grenzgangs 2005.

„Beim Peitschenknallen kommt es auf die Technik an“, erklärt Björn Breidenstein und lobt seine Schützlinge: „Die machen das beide schon ganz ordentlich.“

von Sophie Cyriax

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