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Weso-Mitarbeiter haben gute Ideen

Ideenmanagement Weso-Mitarbeiter haben gute Ideen

Mit 3.271 Vorschlägen bei 406 Mitarbeitern steigerte die Weso-Aurorahütte GmbH in 2009 die Anzahl der Vorschläge gegenüber dem Jahr 2008 um 20 Prozent. Der Nutzen belief sich auf 141.000 Euro.

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Gebriele Wehler, Geschäftsführerin des dib-Institutes, überreichte Thorsten Grob von der Weso Aurorahütte GmbH Erdhausen den Ideen-Managements-Preis in München.

Quelle: Privatfoto

Erdhausen. Die Beteiligungsquote lag bei 62 Prozent, die Höhe der Prämien für die Mitarbeiter bei insgesamt 40.000 Euro. Das erklärte Thorsten Grob, der bei Weso für das Ideenmanagement zuständig ist. Zum dritten Mal hintereinander gelang es der WESO-Aurorahütte GmbH in dem vom Deutschen Institut für Betriebswirtschaft (dib) bundesweit veranstalteten Wettbewerb zum Ideenmanagement den ersten Platz zu belegen.

Das dib ist eine Einrichtung der Aus- und Weiterbildung für alle betriebswirtschaftlichen Themen mit Sitz in Frankfurt am Main. Gegründet vor mehr als 65 Jahren von namhaften Frankfurter Unternehmen, der IHK Frankfurt und der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt. Das Institut ist heute eine 100-prozentige Tochter der DEKRA AG.

Im Wettbewerb zum Ideenmanagement werden mittels einer statistischen Erhebung aus den Daten der teilnehmenden Firmen und anhand festgelegter Kenngrößen die einzelnen Firmen bewertet – in insgesamt 17 Branchen. Die WESO-Aurorahütte schaffte von 2007 bis 2009 den ersten Platz in der Kategorie „Eisenschaffende Industrie“.

Thorsten Grob ist seit dem Jahr 2008 bei Weso für das Ideen-Management zuständig. Er koordiniert, was von den Mitarbeitervorschlägen umsetzbar ist, und was nicht. „Die Mitarbeiter können die Vorschläge online auf unserem Portal machen. Das nutzen etwa 80 Prozent. Es besteht aber auch die Möglichkeit, Schriftbögen bei den Vorgesetzten einzureichen, die diese dann weiterleiten“, berichtete Grob gestern im Gespräch mit der Oberhessischen Presse. Insgesamt acht Vorschläge reiche jeder Mitarbeiter im Jahr ein.

Durch die Einsparungen bei der Herstellung des Graugusses sowie beim Transport habe es bei den rechenbaren Vorschlägen 141.000 Euro Einsparungen gegeben. „Bei dieser Art der Vorschläge erhalten die Mitarbeiter 15 Prozent von der eingesparten Summe als Prämie“, so Thorsten Grob weiter. Bei den nicht rechenbaren Vorschlägen entscheide eine Bewertungskommission der Firma, und die Mitarbeiter erhalten Prämien nach einem Punktesystem.

von Michael Acker

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