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Weihnachtsgeschäft läuft langsam an

Einzelhandel Weihnachtsgeschäft läuft langsam an

Der große Ansturm auf der Suche nach den besten Weihnachtsgeschenken ist bisher ausgeblieben. Das sei aber völlig normal, sagen die Einzelhändler.

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Drei Wochen vor Weihnachten sind die meisten Menschen noch auf der Suche nach den passenden Geschenken. Entsprechend voll sind die Geschäfte im Dezember – vor allem an den Wochenenden.

Quelle: Daniel Naupold

Marburg. In der Universitätsstadt war es „Marburg b(u)y Night, in Gladenbach der „Einkauf bei Kerzenschein“ und auch bei den anderen Einzelhändlern im Landkreis hat mit dem ersten Advent am vergangenen Sonntag die Hochphase des Weihnachtsgeschäfts begonnen. „Es gibt noch eine Kaufzurückhaltung, aber das ist zu diesem Zeitpunkt ganz normal“, sagte Friedrich Bode, Vorsitzender des Werbekreises Oberstadt Marburg und Inhaber von „Comics, Kitsch & Kunst“.

Kunden kaufen vor allem die Klassiker

Der Auftakt mit „Marburg b(u)y Night“ mit einem guten Absatz sei positiv gewesen, „auch wenn es Pech war, dass es geregnet hat“. Auffällig nach Bodes Beobachtung: Mehr Familien mit Kindern nutzten das Angebot der länger geöffneten Geschäfte für einen Einkaufsbummel. „Das war in den vergangenen Jahren noch nicht so“, sagte Bode

„Sehr zufrieden“ zeigte sich Ulrich Mücke, Vorstand des Kaufhaus Ahrens mit dem vergangenen Wochenende. Die Umsätze für diesen Zeitraum schätzte er leicht über den Zahlen vom Vorjahr. Einen besonderen Trend für dieses Jahr kann Mücke noch nicht erkennen. Die typischen Geschenke wie Uhren, Schmuck und Düfte sind weiterhin begehrt. Aber auch Marken-Klamotten. „Man verschenkt zu Weihnachten eher Fashion-Produkte, die man sich sonst im Jahr nicht kaufen würde“, sagte Mücke. Die Kunden würden sich bisher bei ihren Einkäufen sehr breit orientieren.

Die Einzelhändler sind auf ein gutes Weihnachtsgeschäft angewiesen. Rund ein Fünftel des Jahresumsatzes wird in dieser Zeit erzielt, bei Spielwarenhändlern ist es sogar ein Drittel. In den kommenden Tagen sind es vor allem Kleinigkeiten, die die Kunden suchen, schließlich steht der Nikolaustag am 6. Dezember bevor. Dann landen vor allem Süßigkeiten, CDs, Bücher, Mützen oder Schals in den Einkaufswagen. Und das Wetter muss mitspielen. Ist es kalt und fällt idealerweise auch noch Schnee, wie es zum kommenden Wochenende hin der Fall sein könnte, kommen die Kunden eher in Weihnachtsstimmung und Kauflaune.

von Andreas Arlt

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