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Wehrleute zeigen ihre Einsatzbreite

Feuerwehrtag Wehrleute zeigen ihre Einsatzbreite

Einen Überblick über das breite Spektrum ihrer Einsatzgebiete boten die Brandschützer im Stadtgebiet beim Tag der Gladenbacher Feuerwehr.

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Sandsäcke füllen gehört ebenso zu den Aufgabe von freiwilligen Feuerwehrmännern wie das Aufschneiden von verunglückten Fahrzeugen.

Quelle: Sascha Valentin

Friebertshausen. An sechs Stationen mussten sich die Stadtteilwehren unter anderem mit einem Verkehrsunfall, dem Hochwasserschutz sowie einem Löschangriff auseinandersetzen.

Anders als in den vergangenen Jahren habe man diesmal auf eine wechselnde Stationsausbildung verzichtet, sagte Stadtbrandinspektor Reiner Horak. Das sei von dem Kameraden ausdrücklich so gewünscht gewesen. Stattdessen wurden Schwerpunkte mit verschiedenen Einsatzszenarien gebildet.

Gleich am Ortseingang wartete ein simulierter Verkehrsunfall auf die Wehrleute. Dort mussten sie ihr Geschick im Umgang mit Rettungsschere und Spreizer unter Beweis stellen und eine eingeklemmte Person aus dem Autowrack befreien. Es galt allerdings nicht nur den Umgang mit dem Gerät zu demonstrieren, sondern ebenso das verunglückte Auto richtig zu sichern und die passenden Ansatzpunkte dafür zu finden, eine Limousine in ein Cabrio zu verwandeln.

Einige hundert Meter weiter stand die Wasserentnahme aus einem offenen Gewässer - in diesem Falle einem Bachlauf - auf dem Übungsplan. Zusätzlich musste noch eine rund 700 Meter lange Schlauchleitung verlegt werden, um das Wasser an den eigentlichen Einsatzort zu transportieren. Unterstützung erhielten die Wehrleute zudem von einem Team des Technischen Hilfswerks, das die Kameraden im flinken Befüllen von Sandsäcken für Hochwassereinsätze unterwies. Dabei wurden die Säcke über Einfüllstutzen befüllt, zusammengebunden und per Menschenkette zu ihrem Einsatzort weitergereicht. An der letzten Station galt es dann einen Dekontaminationsplatz einzurichten. Dieser wird nötig, wenn die Wehrleute bei einem Einsatz mit Gefahrstoffen in Berührung kommen, die anschließend vorschriftsmäßig von den speziellen Schutzanzügen abgewaschen und entsorgt werden müssen. Eingebettet war der Tag der Gladenbacher Feuerwehren in die Feierlichkeiten zum 75-jährigen Bestehen der Feuerwehr Friebertshausen. Die verzichtete allerdings bewusst auf einen großen Kommers, wie Wehrführer Hartmut Möller sagte, und stellte stattdessen lieber die Menschen in den Mittelpunkt dieses Tages. Dies geschah anhand einiger Ehrungen, die Kreisbrandinspektor Lars Schäfer, Reiner Horak und Bürgermeister Klaus-Dieter Knierim (CDU) vornahmen.

von Sascha Valentin

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