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Hinterland Weg zur Kirche wird bald sicherer
Landkreis Hinterland Weg zur Kirche wird bald sicherer
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16:36 13.03.2015
Der Erdhügel zwischen Bornweg und Kirche soll abgetragen und ein neuer Fußweg angelegt ­werden. Die Arbeiten beginnen im Frühjahr. Quelle: Hartmut Berge
Diedenshausen

Bisher ist die Kirche nur über zwei steile Treppen erreichbar. Diese sind laut Schmidt ein enormes Hindernis für ältere und behinderte Menschen. Die Kosten für die Neugestaltung des Weges trage die Kirchengemeinde, berichtete der Ortsvorsteher.

Das bestätige auf Anfrage der OP Pfarrer Klaus Neumeister. Bei der Suche nach Lösungen für einen leichteren Zugang zur Kirche habe man festgestellt, dass der Eingang und der angrenzende Bornweg fast auf ­einer Ebene liegen. Lediglich ein Höhenunterschied von 40 Zentimetern sei zu bewältigen, erklärt Neumeister.

„Wir wollen den Erdhügel zwischen Bornweg und Kirche abtragen und einen Fußweg bauen“, kündigt er an. Der soll 2,50 Meter breit sein. Auf halber Strecke wird er auf vier Meter verbreitert. In dieser Ausbuchtung sollen zwei Ruhebänke platziert werden. Die könnten unter anderem den mittlerweile zahlreichen Pilgern zum Ausruhen dienen, die auf dem Jakobsweg und dem Elisabethpfad an der sehr schönen Diedenshäuser Fachwerkkirche Halt machen.

Am Bürgerhaus entsteht ein neuer Treffpunkt

Bevor die Bauarbeiten im April beginnen, sollen auf dem Hügel vorhandene historische Grabsteine entfernt und von einer Restauratorin in Augenschein genommen werden. Sie werden dann zu den übrigen Grabsteinen gruppiert. Ebenfalls verlegt werden muss der Gastank.

Weiterer Tagesordnungspunkt in der Sitzung des Ortsbeirates Diedenshausen war die Einrichtung eines neuen Treffpunkts für die Dorfbewohner. Vor dem Bürgerhaus soll eine Sitzecke entstehen. Aufbau und Gestaltung übernehmen laut Ortsvorsteher Diedenshausens Feuerwehr und der Verschönerungsverein in Eigenleistung.

Wie Schmidt weiter berichtete, sieht der Haushaltsplan Gladenbachs für das Jahr 2015 für ­Diedenshausen keine neuen Investitionen vor. Die Stadt übernehme lediglich den Unterhalt des Bürgerhauses, sagte der Ortsvorsteher. Diedenshausen wünsche sich jedoch an der Rückseite des Bürgerhauses abseits der Hauptstraße eine Glastür zum Saal. Dieser zweite Ausgang soll insbesondere Kinder vor dem Verkehr an der Vorderseite des Hauses schützen.

Die Tür kann laut Schmidt überwiegend in Eigenleistung eingebaut werden. Allerdings sei eine Genehmigung der Stadt erforderlich. Bedauert wurde in der Ortsbeiratssitzung, dass in Diedenshausen und Nachbardörfern kein Mobilfunkempfang besteht. Die Netzbetreiber seien bisher nicht bereit, die notwendige Technik bereitzustellen.

von Heribert Theis und Hartmut Berge