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Hinterland Weber Maschinenbau kauft Marktführer
Landkreis Hinterland Weber Maschinenbau kauft Marktführer
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15:44 25.04.2017
Weber und Schröder gehen gemeinsame Wege. Die Gesellschafter und Geschäftsführer beider Unternehmen: Peter Danwerth (von links), Susanne Dunkel, Tobias Weber, Helmut Schröder, Michael Dunkel. Quelle: Weber Maschinenbau
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Breidenbach

Die beiden Familienunternehmen Weber und Schröder seien bereits seit ihrer Gründung freundschaftlich verbunden, sodass der Kauf der Firma Schröder die Fortsetzung der gemeinsamen Wege­ sei, teilte das Unternehmen mit.

Tobias Weber, geschäftsführender Gesellschafter der Weber-Gruppe, betonte, dass man sich als familiengeführtes ­Unternehmen der Tradition der stetigen Verbesserung bewusst sei und sich dieser verpflichtet fühle. „Eben diese Leitlinien sind es, für die auch Schröder Maschinenbau steht“, ergänzt Peter Danwerth, der auch weiterhin Geschäftsführer von Schröder Maschinenbau bleiben wird.

Das 1966 gegründete Unternehmen startete demnach mit dem Verkauf und Kundendienst für Maschinenhersteller der Lebensmittelindustrie und habe sich anschließend als Marktführer in der Pökeltechnologie weltweit einen Namen gemacht. Seit 2010 sei Schröder auch erfolgreich mit eigenen Verpackungsmaschinen am Markt etabliert. Das Unternehmen sei somit der ideale Partner für die ­Weber-Gruppe, da im Markt die Kompetenz als Komplettanbieter immer stärker gefragt sei – ein in jüngster Zeit häufig geäußerter Wunsch vieler Kunden.

Schröder hat rund 130 Mitarbeiter

„Durch den Zusammenschluss mit Schröder entsprechen wir diesem Wunsch“, erklärt Mathias Dülfer, CEO der Weber-Gruppe. Die Mitarbeiter brächten ein tiefes Know-how in der Prozesstechnologie mit, somit „beginnt zukünftig die Qualität der hochwertig verpackten Ware nicht erst beim Slicen, sondern im Beherrschen komplexer Linienfunktionen.“

„Es war mir und der Familie sehr wichtig, dass unser Unternehmen in eine Firma übergeht, welche mit zusätzlichen Impulsen und hoher Kompetenz die Zukunft der Firma und des Namens Schröder weiterentwickeln wird“, erklärt Susanne Dunkel, ehemalige Gesellschafterin und Tochter des Gründers.

Schröder beschäftigt aktuell rund 130 Mitarbeiter. Mit dem Eintritt in die Weber-Gruppe bleiben Standort und Marke der Schröder Maschinenbau bestehen, auch die Vertriebsaktivitäten erfolgen weiterhin eigenständig innerhalb der vorhandenen Strukturen.

Zur Weber-Gruppe gehören Weber Maschinenbau (Breidenbach), Textor Maschinenbau (Wolfertschwenden) und Schröder Maschinenbau (Werther).

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