Volltextsuche über das Angebot:

28 ° / 13 ° wolkig

Navigation:
Wasserkraftwerk kann entstehen

Dautphe Wasserkraftwerk kann entstehen

Mehrheitlich befürworteten die Dautphetaler Parlamentarier den Beschluss, einen Privatmann an der Lahn eine Wasserschneckenanlage bauen und betreiben zu lassen.

Voriger Artikel
Mehr Sicherheit auf Winterbaustellen
Nächster Artikel
Zu viel „gesurft“: fristlose Kündigung

Die Wasserkraftanlage der Schmelzmühle für eine Kaplan-Turbine (im Turbinenhaus) samt Fischaufstieg (rechts), Rechen mit Überlauf für den Fischabstieg und Auffangbecken (links).

Quelle: Gianfranco Fain

Dautphe. Die Gemeindevertreter Dautphetals beschlossen am Montagabend, den Investor Dr. Roland Steinhoff am Wehr „Dammhammer“ bei Elmshausen eine Wasserkraftanlage errichten zu lassen. Entgegen den Abstimmungen in den Ausschüssen kamen zu den zwei Neinstimmen noch zwei Enthaltungen hinzu. Christdemokrat Bruno Strunkeit begründete seine Ablehnung mit ökologischen Gründen. Das Bachbett werde wie ein Kanal wirken, es werde keine Unterstände für Fische mehr geben, sodass sie zu einer leichten Beute für Vögel würden. Fraktionsführer Dr. Horst Falk betonte jedoch, dass die Mehrheit der CDU-Fraktion keine ökologischen Gründe sehe, die Anlage abzulehnen.

Jedoch hätten „die SPD-Fraktion und dieses Haus Glück gehabt. Hätte uns Steinhoff nicht gefunden, stünden wir vor der Frage, wie wir mit den Studien und der Planung umgehen sollten“, sagte Falk. Er lobte jedoch die SPD dafür, eine Vision gehabt, sich dafür eingesetzt und sie verfolgt zu haben und letztlich zu einem guten Ergebnis gekommen zu sein, dem auch die CDU zustimme.

von Gianfranco Fain

Mehr dazu lesen Sie in der Printausgabe der OP.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Dautphetal

Der Investor Dr. Roland Steinhoff aus Weilrod will am Dammhammer ein Wasserkraftwerk mit zwei Wasserschnecken errichten.

  • Kommentare
Kostenpflichtiger Inhalt mehr
Mehr aus Hinterland

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr