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Wahl-Hinterländer geht auf Spurensuche

Ausstellung Wahl-Hinterländer geht auf Spurensuche

Noch bis zum 26. August ist im Schartenhof im Biedenkopfer Stadtteil Eckelshausen eine Ausstellung mit Bildkompositionen zum Grenzgang zu sehen.

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Ein Werk von Heinz Zürcher zeigt die Offiziellen des Grenzgangs und die Grenzgänger. Die Werke des Künstlers sind noch bis zum 26. August im Schartenhof ausgestellt.Privatfoto

Biedenkopf. Während die Vorbereitungen auf das historische Heimatfest in Biedenkopf, das vom 16. bis zum 18. August gefeiert wird, auf Hochtouren laufen, zeigt eine Ausstellung im Schartenhof in Eckelshausen die illustrative Seite des Grenzgangs.

Heinz Zürcher, ein Schweizer Grafikdesigner, hat sich dem Thema Grenzgang mit Illustrationen, Zeichnungen, Collagen und Aquarell-Kompositionen genähert.

Die Ausstellung wurde am Sonntag, 15. Juli, von dem Kunstsammler und begeisterten Grenzgänger, Hans Gottlob Rühle, mit einer Laudatio eröffnet (Bericht folgt).

Zürcher ist mit seinen Werken auf Spurensuche gegangen.

Seine Zeichnungen beschreiben die Individualität der Straßenzüge, Plätze, Häuser und der Winkel Biedenkopfs.

Skizzen erzählen von den Menschen, die sich auf den Weg begeben, um in einer großen Gemeinschaft das historische Fest des Grenzgangs zu feiern. In Aquarell- Kompositionen finden sich die Darsteller und Publikum wieder. Ein Entwurf zu einem Grenzgangskartenspiel mit Mohr als „König“ und dem Wettläufer als „Bube“ dürfte zu den außergewöhnlichen Exponaten gehören. Aber auch die farbigen Collagen über die Offiziellen, die repräsentativ für das Fest sind, und die Grenzgänger, sind ein Hingucker.

Zürchers Arbeiten stimmen auf das Heimatfest ein, das weit über die Grenzen Biedenkopf hinaus bekannt und beliebt ist und spiegelt Erinnerung an positive Sichtweisen über eine Stadt und die Bevölkerung wider.

Während der Ausstellung sind zudem handwerkliche Produkte aus Textil und Keramik aus der Region zu sehen.

Die Ausstellung im Schartenhof in Eckelshausen, Obere Bergstraße 12, ist bis einschließlich dem 26. August täglich von 14 bis 18 Uhr zu sehen. Der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen zu der Ausstellung zum Grenzgang im Schartenhof sind unter der Telefonnummer 06461/2710 erhältlich.

von Silke Pfeifer-Sternke

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