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Vorwurf: Gegner entwerfen Horrorszenario

Windräder Vorwurf: Gegner entwerfen Horrorszenario

Im Streit um die Standorte der Windräder auf dem Hilsberg werfen sich die Parteien gegenseitig Unflexibilität  vor.

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Analog zur Feinjustierung auf diesem Windrad, sind die Entscheidungen über die Standorte der Räder im Windpark Hilsberg auf der Zielgeraden eingelaufen. Derweil tauschen die an der Mediation teilnehmenden Parteien Vorwürfe aus.

Quelle: Archivfoto

Bad Endbach. Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten. Zu den deutlichen Worten, die die vier Fraktionsvorsitzenden in der Bad Endbacher Gemeindevertretung an Freitagabend zu der vor allem aus Holzhausen geäußerten Kritik am Windpark-Projekt fanden, melden sich nun die Vertreter der Bürgerinitiative Holzhausen und der Interessengemeinschaft Steinperf zu Wort.

Am Freitagabend hatten die Endbacher den Kompromissvorschlag von Mediator Friedrich Bohl so gut wie ausgeschlossen.  Zuvor äußerten sich die Köpfe der Endbacher Gemeindevertreter enttäuscht über den Verlauf der Gespräche.

„Wir haben nicht einen solchen Gegenwind in Erwägung gezogen“, aber: die Gemeinde habe ein ganz normales Genehmigungsverfahren durchgeführt, mit allen Dingen, die das Gesetz vorsieht, erklärte Rolf Bernshausen. Vor diesem Hintergrund, so der SPD-Fraktionsvorsitzende, „uns auch noch Trickserei vorzuwerfen, schlägt dem Fass den Boden aus.“

Auch während der Mediationsgespräche sei die Bad Endbacher Delegation in diesem Tenor angegangen worden und die Gegenseite habe nicht einmal versucht, die Angelegenheit aus dem Blickwinkel Bad Endbachs zu sehen. Stattdessen hätten die Windparkgegner mit „übertriebenen Darstellungen ein Horrorszenario kreiert“, sodass man mit vernünftigen Vorschlägen nicht mehr  zu den Holzhäusern durchdringen konnte. „Dass wir dann noch als die Bösen dastehen, das hat uns betroffen gemacht“, sagte Bernshausen. Markus Schaaf nannte es „ein großes Entgegenkommen“ seiner Gemeinde, der die Energiewende ein ernstes Anliegen sei, dem Mediationsverfahren zuzustimmen. Dieses sei seinem Eindruck nach eine „sehr subjektive Veranstaltung“ gewesen, in der die meisten Vorwürfe objektiv widerlegt wurden.

Dennoch seien viele Gutachten in Frage gestellt worden, so der UBL-Fraktionsvorsitzende. Die Bürgerinitiative Holzhausen wirft mit Unwahrheiten und  Tricksereien um sich“, unterstreicht Otto-Erich Pfeifer. Die Schuld liege nicht bei Bad Endbach, die Gemeinde habe alles getan, was zur Öffentlichkeit und  Versachlichung beitragen konnte, sagte der CDU-Chef und meinte  den Grundsatzbeschluss des Parlaments zum Bau des Windparks sowie die anschließende öffentliche Informationsveranstaltung. „Mir fehlen die Worte“, ergänzte Pfeifer, als er auf die verbalen Attacken gegen Bürgermeister Markus Schäfer zu sprechen kam. „Menschenunwürdig“ sei es, wie man mit ihm umging. Sogar seine Kinder würden in der Schule angegriffen und beschimpft“, sagte Pfeifer.

Helmut Brodt fand die „überzogenen Darstellungen der Windparkgegner aus Holzhausen auf deren Homepage „schon sehr bedenklich.“

von Gianfranco Fain

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Holzhausen

Die Darstellungen seien einseitig und den Tatsachen nicht gerecht werdend. So reagieren die Sprecher der Bürgerinitiative Holzhausen auf die Endbacher Vorwürfe.

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