Volltextsuche über das Angebot:

29 ° / 13 ° heiter

Navigation:
Von den deutschen Kollegen lernen

Von den deutschen Kollegen lernen

Pralinen, Baumkuchen, Buttercroissants – die handwerkliche Herstellung dieser Konditorenwaren verfolgten sechs ungarische Konditorenmeister im Marburger Café Klingelhöfer.

Voriger Artikel
Weidenhäuser Narren rüsten zur großen Faschingsparty
Nächster Artikel
„Wir hoffen auf ein Wunder für Josha“

Eine Delegation ungarischer Konditoren besuchte in der vergangenen Woche das Café Klingelhöfer in Marburg, um sich über dessen Arbeit zu informieren.

Quelle: Thorsten Richter

Marburg. Sechs Tage lang waren sechs Konditorenmeister aus den ungarischen Städten Budapest, Keskenit und Lajosmizse in Hessen unterwegs, um ihre handwerkliche Fachkompetenz zu verbessern. Über die Handwerkskammer in Frankfurt erhielten sie eine intensive theoretische Schulung und besuchten zudem zwei Betriebe: den des Weltmeisters im Konditorenhandwerk Bernd Siefert im Odenwald und den von Thomas Klingelhöfer in Marburg.

„Es war eine sehr angenehme und wissbegierige Truppe“, schildert Klingelhöfer das Treffen im Nachhinein. Die Schwerpunkte des Besuches der Ungarn in Marburg hätten auf der Herstellung von Pralinen, Baumkuchen und Buttercroissants gelegen. Während beispielsweise Baumkuchen in Ungarn völlig unbekannt seien, hätte bei den Buttercroissants vor allem die Technik im Mittelpunkt des Interesses gestanden.

„Besonders unsere Pralinenproduktion fanden die ungarischen Kollegen spannend. Es würde mich nicht wundern, wenn es demnächst in Ungarn ,Budapester Altstadtpflaster‘ gibt“, berichtet der Konditorenmeister, der unter anderem für seine selbstentwickelten Pralinen „Marburger Altstadtpflaster“ und „Marburger  Schlosskugeln“ bekannt ist.

von Katharina Kaufmann

Mehr lesen Sie am Donnerstag in der gedruckten OP und bereits am Mittwochabend auf Ihrem iPad.

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr