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Vom Raiffeisenboten zum Vorstand

Abschied Vom Raiffeisenboten zum Vorstand

Nach 44 Jahren Arbeit im Bankwesen und 27 Jahren als Vorstandsmitglied für die Raiffeisenbank Ebsdorfergrund eG hat Vorstandssprecher Wiegand Schütz heute seinen letzten Arbeitstag.

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Zum letzten Mal nimmt Wiegand Schütz heute hinter seinem Schreibtisch in der Hauptstelle der Raiffeisenbank Ebsdorfergrund Platz. Am Dienstag wird er in die Altersteilzeit verabschiedet.

Quelle: Katharina Kaufmann

Dreihausen. Noch einmal nimmt Wiegand Schütz am Montag hinter seinem Schreibtisch in der Hauptstelle der Raiffeisenbank Ebsdorfergrund eG Platz, nimmt den blauen Kugelschreiber zur Hand und füllt Formulare aus, prüft am Computer seinen Posteingang und verschickt letzte E-Mails. Morgen wird der 59-Jährige in die Altersteilzeit verabschiedet – nach 44 Jahren Arbeit im Bankwesen.

Der passionierte Tubaspieler geht mit Wehmut, war er doch eigentlich bereits seit frühester Jugend für die Raiffeisenbank tätig. „Als Schüler war ich Raiffeisenbote“, erinnert sich Schütz. Damals habe er in seinem Heimatdorf Bracht, in dem er auch heute noch wohnt, unter anderem die Milchgeldrechnungen verteilt und Bestellungen aufgenommen. Nach dem Schulabschluss begann Schütz am 1. Dezember 1966 eine Ausbildung zum Großhandelskaufmann bei der Raiffeisenbank Bracht-Schönstadt. „Ich habe unter Hans Schmittmann, einem eingefleischten Genossenschaftler und fleißigem Ausbilder, gelernt“, berichtet der Vorstandssprecher, der die Entwicklung von der Bank mit Warengeschäft zum heutigen Kreditinstitut miterlebt hat.

Zukünftig werden Friedhelm Kemper und Harald Emmerich, die bereits seit einiger Zeit im Vorstand tätig sind, die Geschäfte führen. Wiegand Schütz will den Ruhestand ganz und gar genießen: „Ich lasse das einfach auf mich zukommen, ich habe meine Zeit noch nicht verplant“, sagt der 59-Jährige. Er freue sich vor allem auf die einfachen Dinge, wie das Lesen eines guten Buches, die regelmäßigen Probe mit dem Posaunenchor Bracht und darauf „endlich mehr Zeit für die Familie zu haben“. Denn die sei während seiner Arbeit für die Raiffeisenbank manchmal etwas zu kurz gekommen.

von Katharina Kaufmann

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