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"Voase" sorgt ständig für Verwirrung

Theater-Probe "Voase" sorgt ständig für Verwirrung

Derzeit probt die Trachtengruppe der Kirchengemeinde Buchenau und Elmshausen das Stück „Voases 80. Geburtstag“, das nächstes Wochenende aufgeführt wird.

Buchenau. Das dörfliche Leben um 1920 in Buchenau bildet den Mittelpunkt des Theaterstücks in zwei Akten. Die Zuschauer werden in das Jahr 1922 zurückversetzt - natürlich auf Platt. Es steht eine große Feier an. Klar, dass es einige Hürden gibt, die die Darsteller meistern müssen.

Die Elmshäuser Voase (Carolin Fenner), die mit ihrem schlechten Gehör für ständige Verwirrung auf dem Hof ihres Neffen Schorsch sorgt (Patrick Klee) und dessen Frau Dottchen (Ina Wilhelm) und die Magd Rosel (Tanja Willershäuser) ständig zur Verzweiflung bringt, wird 80 Jahre alt.

Auf dem Nachbarhof wohnt Bürgermeister Jost (Alexander Muth) mit seiner Frau Lieschen (Katharina Löber), der Tochter Anna (Christine Immel) und der Magd Gretchen (Marie Sophie Willershäuser). Die Tante Luwischen (Anne Willershäuser) macht dem Bürgermeister das Leben schwer, ist ständig im Dorf unterwegs und weiß natürlich über alles und jeden Bescheid. Ständig sind der Bürgermeister und seine Frau Lieschen damit beschäftigt, ihren Status im Dorf aufrecht zu halten. Das Caalersche Elsche (Rebecca Pfeiffer) und ihr Mann Karl (Nico Stauß) aus Caldern sind oft in Buchenau bei Tante Luwis­chen und tauschen sich über den neuesten Klatsch aus, Karl ist an den Gesprächen jedoch nicht so interessiert und trifft sich lieber mit anderen Männern, um ordentlich einen zu heben. Die Zuschauer erfahren, was es mit der Spinnstube und dem Zerwannstspieler auf sich hat, warum das Annache immer auf dem Heuboden verschwindet und wofür man ein Hörrohr noch so alles gebrauchen kann.

Die Trachtengruppe der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Buchenau und Elmshausen führt das Stück am Freitag, 26. Oktober und am Samstag, 27, Oktober, jeweils um 19.30 Uhr im Bürgerhaus Buchenau auf. Der Eintritt ist an beiden Tagen frei, um eine Spende zu Gunsten des Förderkreis Gemeindebau für die Kinder und Jugendarbeit wird aber gebeten.

von Carolin Acker

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