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Vize-Chef wird Ortsvorsteher

Verabschiedung Vize-Chef wird Ortsvorsteher

Ex-Ortsvorsteher Edwin Schreiner wurde für seine 24-jährige Tätigkeit im Günteroder Gremium gewürdigt.

Günterod.. Seit 1993 war Edwin Schneider Ortsvorsteher, zum 31. Dezember 2012 legte er sein Amt nieder und schied aus dem Ortsbeirat aus. Während der jüngsten Gremiumssitzung teilte sein Stellvertreter Jörg Jakob mit, dass sich der Ortsbeirat aufgrund fehlender Nachrücker bis zu der nächsten Legislaturperiode aus vier Personen zusammensetzt.

Einstimmig wählte das Gremium dann den 49-jährigen Jakob zum neuen Ortsvorsteher. Den Stellvertreter-Posten übernimmt Frank Hartmetz. Dem Ortsbeirat gehören weiter an: Dorothea Schellhorn (Schriftführerin) und Christoph Betz. Bürgermeister Markus Schäfer würdigte des Engagement des Ex-Ortsvorstehers Schreiner und dessen 24-jährige Tätigkeit im Ortsbeirat (davon 20 Jahre als Ortsvorsteher).

Schreiner stellte noch einmal wichtige Projekte heraus, die während seiner Amtszeit realisiert worden sind: die Ortsdurchfahrt in Günterod (1993), die 700-Jahr-Feier (1994), die Herausgabe der Dorfchronik (1998), den An- und Umbau des Kindergartens (2000), den Neubau des Feuerwehrgerätehauses (2003/2004), den Teilausbau der Denkmalstraße (2006), den Bau der Reithalle (2007), die Renovierung des Dorfgemeinschaftshauses und die Errichtung eines Multifunktionssportfeldes.

Im Sitzungsverlauf sprach Jakob den Bürgermeister auf den Sachstand zum Austausch der Straßenlampen auf LED-Technik an. Schäfer konnte keinen konkreten Abschlusstermin nennen. Derzeit erfolge ein Austausch in Wommelshausen.

Thema war auch die Situation in der Günteroder Straße, in der eine Gefährdung von einem 2012 durch einen Brand zum Teil zerstörten und vermüllten, unbewohnten Anwesen ausgeht. Eine Bürgerin teilte mit, dass Teile vom Grundstück durch den Wind auf die Durchgangsstraße geweht werden. Ein benachbartes Anwesen befinde sich in ähnlichem Zustand. Bürgermeister Schäfer versicherte, sich dieses Problems anzunehmen. Ein weiteres Thema war die gesperrte „illegale“ Downhillstrecke. Derzeit werde geprüft werde, in welcher Form ein solches Angebot für die Jugend und den Tourismus realisiert werden kann.

von Helga Pete

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