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Viessmann steigert Umsatz um 8 Prozent

Allendorf Viessmann steigert Umsatz um 8 Prozent

Mehr als die Hälfte des Umsatzes des vergangenen Jahres in Höhe von 1,86 Milliarden Euro hat Viessmann im Ausland erwirtschaftet.

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Im vergangenen Jahr hat Viessmann den niederländischen Großkesselbauer HKB übernommen. Im Bild eine HKB-Dampfkesselanlage in Großbritannien mit einem Dampfdurchsatz von viermal 30 Tonnen pro Stunde.

Quelle: Viessmann

Allendorf (Eder). Der Auslandsanteil am Gesamtumsatz der Viessmann-Gruppe lag nach Unternehmensangaben bei 55 Prozent. Besonders großen Anteil an dem Umsatzplus von insgesamt acht Prozent hatte allerdings der nationale Markt: In Deutschland steigerte der Allendorfer Heiztechnikhersteller den Umsatz um elf Prozent, international verbuchte Viessmann einen Zuwachs von fünf Prozent.

Der Anteil regenerativer Energiesysteme am Gesamtumsatz stieg auf 28 Prozent. Damit sei es gelungen, die im Vorjahr rückläufige Entwicklung umzukehren.

Viessmann erwartet in diesem Jahr eine deutliche Abkühlung der Konjunktur in Deutschland und stellt auch für die meisten europäischen Länder verhaltene Prognosen auf. Dennoch soll der Umsatz um rund fünf Prozent gesteigert werden.

Gestiegen ist im vergangenen Jahr auch die Zahl der Beschäftigten: und zwar um knapp zwei Prozent auf 9.600.

Investiert hat die Unternehmensgruppe von Dr. Martin Viessmann etwa 60 Millionen Euro. Zur Jahresmitte wurde mit HKB Ketelbouw B.V ein niederländischer Hersteller von großen Heißwasser- und Dampfkesseln übernommen.

Mit einem Anteil von 40 Prozent sei der Wärmesektor der mit Abstand größte Energieverbraucher – vor dem Verkehr und vor der Stromerzeugung. Zur Erhöhung der Energieeffizienz und Steigerung des Einsatzes erneuerbarer Energien habe die Politik ambitionierte Ziele formuliert. „Die zum Erreichen der Ziele erforderlichen Rahmenbedingungen wurden bisher jedoch nicht geschaffen“, hieß es aus der Unternehmenszentrale.

von Rouven Raatz

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