Volltextsuche über das Angebot:

27 ° / 14 ° wolkig

Navigation:
Viel Platz für neue Unternehmen

Ehemaliges Bahngelänge Viel Platz für neue Unternehmen

Nichts einzuwenden hat der Bau- und Planungsausschuss gegen die beabsichtigte Änderung des Bebauungsplans und Flächennutzungsplans für Bahnhofsgelände und das Weso-Werksgelände.

Voriger Artikel
Fischdiebe ärgern Verein
Nächster Artikel
Erfolg verleitet zu neuen Angeboten

Der Boden des Lokschuppens soll leicht kontaminiert sein. Zudem wurde dort Bauschutt zwischengelagert beziehungsweise entsorgt.Foto: Hartmut Berge

Gladenbach. Einstimmig empfahl das Gremium dem Parlament, der Magistratsvorlage zuzustimmen.

Zurzeit wird der erste Abschnitt der Jakob-Heuser-Straße von der Anbindung an die Bundesstraße 255 bis zur Straße „Auf dem Würtenberg“ ausgebaut. Der Ausbau des zweiten, kürzeren Abschnitts bis zur Bahnhofstraße soll möglichst im Frühjahr folgen.

Um den Engpass gegenüber dem Bahnhofsgebäude verbreitern zu können, muss das ehemaliges Bahngelände hinzugenommen werden, das mittlerweile der Stadt gehört.

Vermutlich wird der Aufstellungsbeschluss ausreichen, um dort im nächsten Jahre weitermachen zu können, der Bebauungsplan müsste in diesem Fall nicht rechtskräftig sein.

Darüber hinaus wird bei den Planänderungen ein großer Teil des recht großen Bahnhofsgeländes in gewerbliche Baufläche umgewandelt. Mit in die Änderung einbezogen ist das Weso-Werksgelände.

Aktuell ist es als gewerblich genutzte Fläche ausgewiesen. Tatsächlich wird die Fläche industriell genutzt. Das habe bei Anträgen der Firma Weso - das Bundesimmissionsschutzgesetz betreffend - in der Vergangenheit zu planrechtlichen Schwierigkeiten geführt, erklärt im Ausschuss Gladenbachs Bauamtsleiter Ulrich Weber.

Der Geltungsbereich des Bebauungsplans liegt östlich der Ortslage von Erdhausen und südlich der Ortslage von Gladenbach. Er umfasst das Weso-Werksgelände und das Gelände des ehemaligen Bahnhofs.

Er reicht im Westen an die Bundesstraße 255. Im Norden bilden die Straßen Über der Hütte, Jakob-Heuser-Straße und Bahnhofstraße die Grenze. Im Osten reicht der Geltungsbereich bis zu dem Weg, der die östliche Verlängerung der Bahnhofstraße bildet. Im Süden wird er durch den Hüttenweg und durch die Salzböde begrenzt.

Im Zusammenhang mit dem kürzlich vollzogenen Ankauf des Bahngeländes wollte Hans-Bernhard Schwarz (SPD) wissen, ob geklärt sei, inwieweit das Gelände belastet ist.

Der Bauamtsleiter erinnerte an ein schon länger vorliegendes und zuletzt im Dezember 2011 vorgetragenes Ergebnis einer 2004 unternommenen Untersuchung.

Bahnhofsgeländeist nicht verseucht

Dabei war festgestellt worden, dass lediglich der Lokschuppen leicht mit Altlasten verseucht sei. Im Falle eines Erdaushubs dürfte diese Erde nicht wiederverwendet werden, sondern müsste ordnungsgemäß entsorgt werden.

Der Lokschuppen wurde aber schon vor Jahren von der Bahn AG verkauft und ist auch jetzt nicht im Besitz der Stadt. Helmut Wild (CDU) erinnerte sich daran, dass die Stadt - vor alnger Zeit - bei der Suche nach einem geeigneten neuen Standort für den Bauhof an den Lokschuppen gedacht habe, aber wegen der vermuteten Kontaminierung des Bodens davon Abstand nahm.

So wie die Änderung des Flächennutzungsplans und die Aufstellung des Bebauungsplans für dieses Gelände, fand auch der Bebauungsplan für das Baugebiet „Auf dem Weidenhorn“ in Weidenhausen die Zustimmung des Ausschusses.Das Gremium befasste sich mit den während der frühzeitigen Beteiligung der Behörden eingegangenen abwägungsrelavanten Stellungnahmen und dem Offenlegungsbeschluss (Bericht folgt).

Die drei Planungsangelegenheiten, mit denen sich der Bauausschuss befasste, liegen am kommenden Donnerstag dem Parlament zur Debatte und Beschlussfassung vor.

von Hartmut Berge

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Hinterland

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr