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Viel Anerkennung für viel Arbeitseinsatz

Feuerwehranbau Viel Anerkennung für viel Arbeitseinsatz

Mit einer kleinen Feierstunde wurde am Wochenende die Fertigstellung des An- und Umbaus des Feuerwehrgerätehauses begangen, für das die Hartenroder annähernd 5000 Arbeitsstunden leisteten.

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Wehrführer Steffen Fuchs (von links) erhielt vom Ersten Beigeordneten der Gemeinde Bad Endbach, Dieter Domke, einen überdimensionalen Schlüssel für den gelungenen An- und Umbau. Architekt Karl-Heinz Fuchs beobachtet die Übergabe.

Quelle: Klaus Peter

Hartenrod. Wehrführer Steffen Fuchs begrüßte zur Feier neben zahlreichen Vertretern der Bad Endbacher Kommunalpolitik, auch welche der Nachbarwehren und der Ortsvereine sowie Helmut Wege vom Kreisausschuss und Altbürgermeister Jochen Becker.

Fuchs erläuterte die umfangreichen Arbeiten des An- und Umbaus, die die Hartenroder Feuerwehrkameraden einige Jahre beschäftigten und in die sie annähernd 5000 Arbeitsstunden investierten. Bereits im Jahre 2003 sei mit dem damaligen Bürgermeister Jochen Becker Konsens gewesen, dass Um- und Anbauten des Feuerwehrgerätehauses nötig seien. Bereits im Juni des Jahres seien Ausschreibungen für den Umbau der Toiletten und Sanitäranlage erfolgt, die vom Dezember bis in den August 2004 realisiert wurden.

Von Sommer 2005 bis 2007 seien der Anbau errichtet, die Kellerräume für den Einriss vorbereitet und geräumt sowie Stützwände und große Stahlträger eingezogen, Wände und Decken herausgebrochen sowie das Pflaster und der Vorhof ausgebaggert worden. Der Anbau wurde hochgezogen, die Verbindungen hergestellt und Heizung, Strom- und Wasserleitungen verlegt.

Nachdem im Jahre 2007 die Verwaltung in das Dorfzentrum „Jeegels Hoob“ umzog, schloss die Gemeinde mit den Vereinen einen Vertrag für die Raumbelegung ab. Somit konnte die Feuerwehr den ehemaligen kleinen Saal als Schulungsraum nutzen, der in den Jahren 2008 und 2009 komplett renoviert wurde. Auch die Räume im Erdgeschoss, die das Jugendharmonikaorchester nutzte, wurden in den Jahren 2010 /2011 zu Aufenthaltsräumen umgebaut. Durch den Um- und Anbau verfügt die Freiwillige Feuerwehr Hartenrod über knapp 600 Quadratmeter Fläche.

Dieter Domke, Erster Beigeordneter der Gemeinde Bad Endbach, bezeichnete diese Feierstunde als Freudentag für die Hartenroder Feuerwehr. Erstmals sei am 25. Januar 1999 ein Antrag auf Zuwendung an das Ministerium des Innern und Sport gestellt worden, welches „zukunftsfähige Ausgaben“ von 264000 Euro anerkannte. Am 16. Dezember 2002 habe die Gemeinde einen Zuwendungsbescheid über 106000 Euro erhalten, die je zur Hälfte in den Haushaltsjahren 2009 und 2010 zur Verfügung standen. Deshalb mussten die Baukosten vorfinanziert werden. Domke dankte den Feuerwehrleuten, die Jahre lang sehr viele Stunden in dieses Projekt investiert und auch nicht unerhebliche Finanzmittel in den Umbau gesteckt hätten. Auch aus diesem Grunde sei der finanzielle Rahmen eingehalten worden.

Helmut Wege übermittelte die Grüße von Landrat Robert Fischbach. Grußworte sprachen auch Kreisbrandinspektor Lars Schäfer und Gemeindebrandinspektor Frank Heck sowie Pfarrer Karlhans Nüßlein, Ortsvorsteher Karl Hoffmann, Steffen Koppers von der CDU-Fraktion, Gerolf Happel vom Gewerbeverein und Günter Menger von der Freien evangelischen Gemeinde.

von Klaus Peter

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