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Hinterland VfL Weidenhausen erhält Zuschüsse
Landkreis Hinterland VfL Weidenhausen erhält Zuschüsse
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17:42 15.01.2013
Sobald es das Wetter zulässt, beginnen hinter dem VfL-Sportheim die Ausschachtungsarbeiten für den Anbau. Bei der Förderbescheidübergabe zugegen waren unter anderem (kleines Bild, von links) Hermann Brand (Sportkreis), Bürgermeister Klaus-Dieter Knierim,

Weidenhausen. Letzter Mosaikstein für das Projekt war am späten Montagnachmittag die Übergabe des Bewilligungsbescheides über eine Zuwendung des Landes in Höhe von 25 000 Euro. Aus diesem Anlass war der Abteilungsleiter Sport beim Hessischen Ministerium des Inneren und Sport Professor Dr. Heinz Zielinski nach Weidenhausen gekommen.

Als weitere Zuschussgeber gaben sich Bürgermeister Klaus-Dieter Knierim für die Stadt Gladenbach, Hermann Brand und Paul-Heinz Petri für den Sportkreis sowie Wolfram Brönner für das Kreissportamt ihr Stelldichein.

Mit kalkulierten Baukosten in Höhe von 74000 Euro will der Verein auf einer zusätzlichen Fläche von 60 Quadratmetern neue Räume schaffen und den bestehenden Trakt modernisieren. Neben der Zuwendung vom Land steuern der Kreis 6600 Euro, die Stadt 5500 Euro und der Landessportbund 3800 Euro bei.

Roland Döhler, Vorsitzender des Förderkreises des VfL Weidenhausen, erläuterte den Gästen das ehrgeizige Projekt, das der Verein mit Eigenmitteln aus einem Bausparvertrag in Höhe von 9300 Euro und Eigenleistung im Gegenwert von 15600 Euro realisieren will.

Alle Besprechungen finden bisher im großen Gastraum des Sportheimes statt. Um in der kühlen Jahreszeit Heizkosten zu sparen, will der VfL im Anbau einen Besprechungsraum schaffen. Mit der dann vorhandenen weiteren Außentür stehe ein zweiter Rettungsweg zur Verfügung, angesichts der aus Sicherheitsgründen vergitterten Fenster eine vernünftige Lösung, betonte Döhler.

Vorgesehen ist auch ein kleines Büro. Das werde ebenso dringend benötigt, sagte der Förderkreis-Vorsitzende und erinnerte, dass nach den Heimspielen unverzüglich die Spielberichte online weitergeben werden müssen. In dem Raum sollen künftig auch alle Akten Platz finden, die bisher die jeweiligen Schriftführer zu Haus horten.

Als „längst überfällig“ bezeichnete Döhler die Erweiterung der Heimmannschaftskabine, um den „Sporttaschensalat“ bei der Belegung durch zwei Mannschaften zu entwirren. Der frühere Kalk-Raum im bestehenden Gebäude wird künftig als Wäschetrockenraum und Trikot-Kammer dienen.

Schiedsrichter bekommenihre eigene Dusche

Schiedsrichter müssen künftig nicht mehr mit umgewickeltem Handtuch durchs Sportheim flitzen, um zu den Mannschafts-Duschen zu gelangen, denn in der Schiri-Kabine wird eine Dusche eingebaut.

Bezüglich der nicht unerheblichen Eigenleistung könne der Verein - vom Planer bis hin zu Handwerkern - auf viele fachkundige Kräfte zurückgreifen, sagte Roland Döhler.

Professor Dr. Heinz Zielinski bezeichnete die Zuwendungsbescheide als „Dankeschön an die Vereine“. „Wir wissen, was es bedeutet, die Sportvereine hochzuhalten.

Sie sind das Alleinstellungsmerkmal des deutschen Sports“, betonte er. Der ehrenamtliche Einsatz sei dabei die Grundlage, und der sei beim VfL vorbildlich. Auch das, was geplant sei, erscheine ihm sehr sinnvoll, sagte Dr. Zielinski und lobte, dass auch energetische Aspekte berücksichtigt wurden.

Bürgermeister Klaus-Dieter Knierim erinnerte, dass die Stadt wegen der angespannten Finanzlage vor einigen Jahren ihre Vereinsförderrichtlinien ausgesetzt habe, gleichwohl würden sinnvolle Projekte gefördert, deshalb habe der Magistrat vor anderthalb Jahren einer Bezuschussung des VfL-Projektes zugestimmt.

Paul Heinz Petri machte deutlich, dass man für den Sportbetrieb funktionsfähige Vereine benötige. Der VfL sei ein sehr agiler Verein, das wisse er aus der Vergangenheit. Der hohe Eigenanteil an dem Projekt sei „eine tolle Leistung“.

Der Verein sei vorbildlich aufgestellt und gehe sehr zielstrebig an die Zukunftsplanung, lobte Wolfram Brönner vom Kreissportamt.

von Hartmut Berge

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