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Verkleinert sich das Parlament selbst?

Lohra Verkleinert sich das Parlament selbst?

Wenn heute die Gemeindevertreter Lohras zu ihrer Sitzung zusammenkommen, werden sie auch über die numerische Verkleinerung des Gremiums abstimmen.

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31 Gemeindevertreter könnten in Lohra der Vergangenheit angehören. Das Gremium wird heute Abend über die Verringerung seiner Anzahl beraten und abstimmen. Archivfoto

Lohra. Grundlage für die Diskussion wird ein Antrag der SPD-Fraktion sein, die eine Reduzierung der Zahl der Gemeindevertreter von 31 auf 27 vorschlägt. Der Fraktionsvorsitzende Kurt Schwald begründete dies in den Ausschusssitzungen hauptsächlich mit dem Argument, dass immer weniger Menschen bereit seien, sich ehrenamtlich in der Politik zu engagieren.

Somit falle es schwer, genügend Kandidaten zu finden. Zudem brächte eine Verkleinerung des Gemeindeparlamentes eine geringe Kosteneinsparung und eine Effizienzsteigerung mit sich.

Dieser Argumentation mochte Werner Waßmuth nicht folgen. Einerseits beschwöre man das Ehrenamt, und dann so eine Begründung, bemerkte der Fraktionsvorsitzende. Die CDU-Fraktion habe genügend junge Menschen, um eine Liste aufzustellen, sagte Waßmuth. Als Gegenargument brachte Waßmuth, dass bei einer Verkleinerung weniger Ortsteile im Parlament vertreten seien und kleine Fraktionen „durch den Rost fallen“.

von Gianfranco Fain

Mehr zu diesem Thema lesen Sie in der Donnerstagsausgabe der OP.

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