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Hinterland Verkauf rettet GeckoGroup aus Insolvenz
Landkreis Hinterland Verkauf rettet GeckoGroup aus Insolvenz
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22:41 09.01.2012
Die GeckoGroup AG aus Wetzlar ist von einem anderem Unternehmen aus der Photovoltaik-Branche übernommen worden. Dem Kaufvertrag müssen nun noch die Gläubiger und das Bundeskartellamt zustimmen.   Quelle: Privatfoto

Wetzlar. Das vorläufige Insolvenzverfahren der GeckoGroup AG aus Wetzlar ist beendet – mit Erfolg.

Nach einer Restrukturierung ist der Betrieb mittlerweile verkauft und damit gerettet worden. Neuer Eigentümer ist nach Angaben des Insolvenzverwalters Dr. Jan Markus Plathner ein namhaftes Unternehmen aus dem Bereich der Photovoltaik, das die Wetzlarer Unternehmensgruppe in einer übertragenden Sanierung übernimmt. Der Kaufvertrag sei bereits unterzeichnet.

Die GeckoGroup AG sowie deren Tochtergesellschaften GeckoEnergy Service GmbH, GeckoLogic Installations GmbH, GeckoVoltaik Systems AG und die Gecko Logic GmbH hatten im Oktober Insolvenzantrag beim zuständigen Amtsgericht in Wetzlar gestellt (die OP berichtete).

Der vom Amtsgericht Wetzlar zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellte Rechtsanwalt Dr. Jan Markus Plathner von der Frankfurter Kanzlei Brinkmann & Partner hatte gemeinsam mit der Geschäftsleitung die für den Vertrieb und Service von Photovoltaik-Anlagen auf Dächern von Privathäusern und größeren Gebäuden als führend in Hessen geltende Unternehmensgruppe fortgeführt. Plathner ist mit der Eröffnung des Insolvenzverfahrens zum 1. Januar vom Amtsgericht Wetzlar auch zum Insolvenzverwalter bestellt worden.

„Ich freue mich, dass wir mit der Unterstützung der treuen Kunden und vor allem den Mitarbeitern diesen Erfolg erzielen konnten“, sagte der Frankfurter Insolvenzverwalter Plathner.

Die Übernahme werde wirksam, sobald ihr die Gläubiger und das Bundeskartellamt zugestimmt haben. Dies soll noch im Januar der Fall sein. „Bis zur Entscheidung des Bundeskartellamts werden die Geschäfte der insolventen Gesellschaften der Gecko-Gruppe unverändert fortgeführt“, erklärt Plathner weiter. 

von Katharina Kaufmann

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