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Verhalten der Gemeinde ärgert Ortsbeirat Wommelshausen

Wommelshausen Verhalten der Gemeinde ärgert Ortsbeirat Wommelshausen

Im Wommelshäuser Ortsbeirat herrscht großer Unmut über die Zusammenarbeit mit der Gemeinde, die auf sämtliche Anträge des Gremiums keine Reaktionen zeige.

Wommelshausen. Eine Mängelliste von 25 Punkten hatten die Wommelshäuser Ortsbeiratsmitglieder auf einer Ortsbesichtigung Anfang Juli dieses Jahres ausgearbeitet, doch nur ein eher belangloser Punkt des Heckenschnitts wurde während der Sitzung am Montagabend abgehakt.

Der Ortsbeirat war aber nicht nur damit unzufrieden, dass die Gemeinde Bad Endbach nicht auf die Belange der Wommelshäuser eingehen würde. Ortsvorsteher Ladislaus Szabo bemängelte, dass die Gemeinde dem Gremium keine Rückmeldung in Form einer Stellungnahme zu den Anträgen zukommen lassen würde. „Es gebietet der Anstand, dass man auf die Anträge wenigstens in irgendeiner Form reagiert. Gar keine Rückantwort ist für uns einfach unbefriedigend“, sagte der Ortsvorsteher sichtlich verärgert.

Auch Bernd Becker, der als Bürger und Vertreter des Festausschusses an der öffentlichen Sitzung teilnahm, meldete sich zu Wort: „Ich bin empört darüber, dass der Ortsbeirat von der Gemeinde nicht gehört wird“.

Auf der Tagesordnung fand sich mit dem Ausbau der Ortsdurchfahrt Wommelshausen, so wie Szabo feststellte „ein seit 25 Jahren leidiges Thema“, wieder. Das Gremium ist sich einig, dass das „Flicken“ der Ortsdurchfahrt nichts bringen würde. Zudem zeigten die Gremiumsmitglieder Unverständnis dafür, dass viele andere Ortsdurchfahrten in der Gemeinde, wie etwa in Dernbach trotz wenig Durchgangsverkehrs, schon längst saniert worden seien.

„Es wurde von vielen Behörden festgestellt, dass unsere Ortsdurchfahrt mehre Gefahrenpunkte hat, doch es tut sich nichts. Ein Ausbau in 2012 ist zwar unwahrscheinlich, aber wenn wir keinen Anstoß geben, kommt nie eine Bewegung in die Sache“, betonte der Ortsvorsteher.

Die Ortsbeiratsmitglieder stellten ferner die Anträge, dass der Boden des Multifunktionssportfeldes, der sich bereits lösen würde, erneuert werden müsse. Auch müssten die Fenster des Heimatmuseums ausgetauscht werden.

Die Vertreter der Dorfgemeinschaft informierten das Gremium darüber, dass eine neue Kaffeemaschine für das Dorfgemeinschaftshaus für 2.400 Euro bestellt sei und noch dieses Jahr installiert werden könne. Die Kosten sollen zunächst von der Dorfgemeinschaft übernommen werden, wobei Bürgermeister Markus Schäfer einen finanziellen Zuschuss zugesagt habe, verkündete Szabo.

von Adrianna Michel

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