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Hinterland „Vergiss es nicht …” im Lutherjahr
Landkreis Hinterland „Vergiss es nicht …” im Lutherjahr
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16:36 21.05.2017
Das Organisationsteam präsentiert das Plakat zur Feier (von links): Christian Reifert, Roland Hartmann, Holger Balzer, Michaela Frischholz, Edwin Plies, Andreas Friedrich und Jürgen Jacob. Es fehlen Heidrun Weber und Klaus Kordesch. Quelle: Klaus Kordesch
Biedenkopf

Am Sonntag vor dem Reformationstag ist Dautphe das Zentrum des evangelischen Dekanats. Hinterlandhalle, Familienzentrum, Mittelpunktschule und die Flächen drum herum werden zu einem Veranstaltungsgelände: Akteure­ aus den Kirchengemeinden und des Dekanats, der Diakonie Marburg-Biedenkopf und des CVJM gestalten das Programm zur Feier des Reformationsjubiläums. Das Fest steht unter dem Motto „Vergiss es nicht …”.

Schon seit Herbst arbeitet eine Vorbereitungsgruppe um Dekan Andreas Friedrich und Heidrun Weber vom CVJM-Kreisverband daran, die Veranstaltung mit 2500 erwarteten Besuchern zu planen.

Um alle Gäste aus dem Dekanat - von Bromskirchen im Sauerland und Hallenberg in Nordrhein-Westfalen über das Hinterland bis vor die Tore Wetzlars - empfangen zu können, muss einiges bedacht werden: So soll vor der Hinterlandhalle ein 1000-Mann-Zelt zusätzlichen Platz schaffen. Die Kirchengemeinden werden Busse chartern. Mehr als ein Dutzend Linien sind in Planung, um alle Regionen des Dekanats zu erreichen. Derzeit werden Akteure für das „Mittagsmosaik“ gewonnen. Überall im Dekanat wird überlegt, mit welchen Mitmach-Aktionen, Kreativangeboten und Programmbeiträgen man sich am Dekanatskirchentag beteiligen könnte.

„Dabei sollten nicht einfach Plakate und Flyer zum Einsatz kommen, sondern Möglichkeiten zur persönlichen Begegnung geboten werden“, erläutert Pfarrerin Michaela Frischholz, die Ansprechpartnerin der Arbeitsgruppe „Mittagsmosaik“ ist.

Außerdem hat die Suche nach Helfern begonnen: für Bühnenaufbau und Stühlestellen, Hallentechnik und Aktionsstände, Zelteinrichtung und den Aufbau von Schildern. Zudem werden Ehrenamtliche für Parkplatz- und Ordnerdienste sowie dem Abbau nach der Veranstaltung benötigt, erläutert Christian Reifert, der diese Einsätze koordiniert.

Klebezettel sollen Gläubige an das Fest erinnern

Der „Dekanats-Kirchentag + Kreisposaunenfest“ beginnt mit einem musikalischen Vorprogramm, an das sich ein Abendmahl-Gottesdienst mit Professor Stefan Claaß aus Herborn anschließt. Im Mittagsprogramm finden unter anderem Kurzkonzerte samt Workshop sowie ein Auftritt der Kita-Kinder statt.

Außerdem gibt es eine Podiumsdiskussion mit den Landräten Kirsten Fründt, Wolfgang Schuster (Lahn-Dill-Kreis) und Reinhard Kubat (Waldeck-Frankenberg) sowie Hessens Finanzminister Dr. Thomas Schäfer, Pröpstin Annegret Puttkammer und Professor Stefan Claaß - das Thema: „Demokratieverständnis und Reformation“.

Mit dem „Finale“ klingt der „Dekanats-Kirchentag + Kreisposaunenfest“ aus.

Das Motto „Vergiss es nicht …“ hat auch die Vorlage für das Bewerben der Veranstaltung geliefert: Mehrere Tausend Haftnotiz-Blöcke kommen über die Kirchengemeinden in die Öffentlichkeit. Die Zettelchen zeigen das Logo für das „DekanatsKirchentag + Kreisposaunenfest“: Das künstlerisch bearbeitete Facettenkreuz als Markenzeichen der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau ist aus den Haftnotizen zusammengesetzt das Erkennungsmerkmal der Veranstaltung.

Es wird zudem mit Aufklebern, Plakaten, Lesezeichen und Längsbannern geworben. Ein Exemplar des Banners samt Befestigungsschienen erhält jede Kirchengemeinde kostenfrei.

nWeitere Informationen gibt es im Internet unter www.­vergiss-es-nicht.info und auf www.Dekanat-BiG.de.

Der Autor Klaus Kordesch ist für die Öffentlichkeitsarbeit des Dekanats Biedenkopf-Gladenbach zuständig.

von Klaus Kordesch

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