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„Verfahren war jederzeit öffentlich“

Dautphetal „Verfahren war jederzeit öffentlich“

Bürgermeister Bernd Schmidt sowie die Fraktionsvorsitzenden von CDU und Freien Wählern weisen die Vorwürfe der Dautphetaler SPD zurück.

Dautphe. „Die Notwendigkeit der Umwidmung der L3042 zur Ortsdurchfahrt ist in vielen Ausschüssen und Gremien diskutiert und besprochen worden“, stellt Dautphetals Bürgermeister Bernd Schmidt fest. „In diese Beratungen war auch die SPD eingebunden“, betont er. Gleichzeitig weist er auf sein Angebot hin, dass er und die Mitarbeiter der Verwaltung für weitere Fragen immer zur Verfügungen stünden. Die Darstellung des SPD-Vorsitzenden Herbert Kreiner, es sei im Verborgenen agiert worden, weist Schmidt in der Pressemitteilung ausdrücklich zurück und sagt: „Das Verfahren war jederzeit öffentlich und transparent.“ Die Sanierung der Landesstraße und die für Dautphetals Mitte wichtige Umwidmung zur Ortsdurchfahrt mit dem zusätzlichen Fußweg sei mit allen beteiligten Behörden so abgestimmt, dass die Belastungen für die Gemeinde Dautphetal möglichst gering ausfielen.

Die Fraktionsvorsitzenden von CDU, Dr. Horst Falk, und Freien Wählern, Michael Honndorf, zeigten sich empört über die Äußerungen von Silvia Demper, „die Jugendpflegerin werde zum Abschuss freigegeben“. Diese Äußerung sei menschenverachtend. „Wir schießen niemanden ab und geben niemand zum Abschuss frei“, stellen Falk und Honndorf richtig und fordern eine Entschuldigung von Demper. Die berufliche Neuorientierung von Mitarbeitern der Gemeinde Dautphetal sei Privatsache, eine öffentliche Diskussion darüber könne zu Nachteilen führen und verbiete sich somit. „Über die Stelle der Jugendpflegerin ist noch nicht entschieden“, erklären Falk und Honndorf, „man muss jedoch anerkennen, dass der Großteil der Jugendarbeit in Dautphetal in vorbildlicher Weise durch die Vereine geleistet wird.“ Dautphetal müsse sparen. „Wir wollen für die Jugend und nicht an der Jugend sparen“, machen Falk und Honndorf deutlich.

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