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Verein treibt Energiegesellschaft voran

Eibach Verein treibt Energiegesellschaft voran

Zehn Mitgliedskommunen des Vereins Region Lahn- Dill-Bergland wollen der geplante Energie Gesellschaft beitreten, zwei müssen noch darüber entscheiden.

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Der für vier weitere Jahre bestätigte geschäftsführende Vorstand (von links): Erwin Koch, Saskia Kuhl, Bernd Schmidt, Hermann Steubing, Rolf Koch und Rolf Reeh. Es fehlt Michael Lotz.

Quelle: Peter

Eibach. Der sehr gute Besuch der Mitgliederversammlung, die am Mittwochabend in Eibach stattfand, zeuge von großem Interesse der Mitgliedskommunen und Mitglieder an der Arbeit des Vereins, erklärte der Vorsitzende Bernd Schmidt. Mehr als 30 Vertreter der Mitgliedskommunen, aber auch Mitglieder nahmen an der Versammlung teil.

Den Bericht des Vorstandes trugen in einer Powerpoint-Präsentation Regionalmanager Ernst-Ludwig Wagner und Tourismusbüroleiterin Carola Heimann vor. Sie berichteten sowohl über die Aktivitäten des Vereins im abgelaufenen Jahr, als auch über die Zukunftspläne. Derzeit werden 24 Wander-, Natur- und Landschaftsführer ausgebildet, und es wird ein Energiemanagement für Kommunen als Projekt koordiniert.

Zehn Mitgliedskommunen haben eine verbindliche Erklärung abgegeben, dass sie sich in die noch zu gründende Lahn-Dill-Bergland-Energie-Gesellschaft einbringen. Zwei weitere Kommunen befinden sich noch in der Überlegungsphase.

Zurzeit liegt der Schwerpunkt der Vereinsarbeit auf der Gründung der Lahn-Dill-Bergland-Energie. Den Mitgliedskommunen ist im August 2011 eine Absichtserklärung vorgestellt worden. Die Gründung der Energiegesellschaft ist für Mitte dieses Jahres vorgesehen.

„Eine Lahn-Dill-Bergland-Energie GmbH bietet die Chance, Wertschöpfung in der Region zu generieren und zu halten, die Eigenversorgung zu stärken und auch eine Beteiligung der Bürger am wirtschaftlichen Prozess zu ermöglichen“, sagte Wagner.

Die Gesellschaft solle die energetische Eigenversorgung der Region ausbauen und durch den konsequenten Ausbau und die Verwertung des Potenzials an regenerativen Energieträgern die Notwendigkeit des Erwerbs fossiler Energien verringern.

Es sollen die Ressourcen Biomasse, Sonne, Erdwärme, Wasser und Wind unabhängig vom Standort und Eigentum untersucht, koordinierte Standortkonzepte für die Region erstellt und mit der gewonnenen Energie der Eigenbedarf der Kommunen, der Bürger, der Landwirtschaft, des Gewerbes und der Selbstständigen gedeckt werden.

Der Verein Lahn-Dill-Bergland arbeitet außerdem in Kooperation mit dem Projekt „Stadtumbau West“ und will eine Naturparkplanung auf den Weg bringen und damit eine Qualitätsoffensive der Naturparks in Deutschland erfüllen.

Zurzeit gehören dem Verein Region Lahn-Dill-Bergland 19 Mitgliedskommunen sowie die Landkreise Lahn-Dill und Marburg-Biedenkopf und weitere 109 Mitglieder an.

Nach der Vorstandswahl kündigte der von den Mitgliedern in seinem Amt bestätigte Vorsitzende Bernd Schmidt an, dass er möglicherweise aus zeitlichen Gründen das Amt nicht über die gesamte Wahlperiode von vier Jahren bekleiden könne.

von Klaus Peter

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