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Hinterland Verdi ist mit „guter Streikbereitschaft“ zufrieden
Landkreis Hinterland Verdi ist mit „guter Streikbereitschaft“ zufrieden
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17:52 28.03.2014
Die Warnstreiks im Öffentlichen Dienst sind vorerst beendet. Am Montag beginnt die nächste Verhandlungsrunde. Quelle: Nadine Weigel
Marburg

Wie Verdi-Sekretär Jürgen Lauer mitteilt, hätten sich an der zentralen mittelhessischen Streikdemo in Gießen am Dienstag etwa 1700 Beschäftigte aus den Regionen Marburg, Dillenburg, Wetzlar und Gießen beteiligt „und ein deutliches Warnzeichen an die Adresse der öffenlichen Arbeitgeber gesetzt“, so Lauer.

„Wir sind es wert“ hatten dort streikende Erzieherinnen, Krankenschwestern und -pfleger, Busfahrer, Müllwerker, Bauhofmitarbeiter, Verwaltungs- und Sparkassenbeschäftigte sowie Beschäftigte aus den Versorgungsbetrieben bekundet.

Auch die große Beteiligung der Auszubildenden mache deutlich, dass sie es ernst mit dem Anspruch meinten, nach Beendigung der Ausbildung in ein Beschäftigungsverhältnis übernommen zu werden. „Jetzt liegt es an den öffentlichen Arbeitgebern, den Beschäftigten Wertschätzung durch ein anständiges Angebot bei der dritten Verhandlungsrunde am Montag entgegenzubringen“, so Lauer. Vom Verhandlungsverlauf hänge es ab, ob eine Einigung erzielt werden könne oder ein großer Arbeitskampf im Öffentlichen Dienst bevorstehe. Für Donnerstag würden die gewerkschaftlichen Vertrauensleute eingeladen, um sich über den Verhandlungsverlauf zu informieren und weitere Schritte zu besprechen.

Im Wesentlichen fordert Verdi einen Sockelbetrag von 100 Euro monatlich sowie 3,5 Prozent und eine verbindliche Übernahmeregelung für Auszubildende.

Fast so wie von Bürgermeister Peter Pfingst angekündigt verlief gestern Abend die Gemeindevertretersitzung im Rathaus des Steffenberger Ortsteils. Fast, weil der angekündigte Rückzug der Vorlage des Gemeindevorstands zum Verkauf einer Wiese am Fuße des Hilsberg an die Gemeinde Bad Endbach doch nicht so einfach von der Tagesordnung verschwinden konnte.

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50000 Euro habe die Gemeinde für eine sumpfige Wiese von Bad Endbach nie verlangt, sagt der Steffenberger Bürgermeister Peter Pfingst und weist somit Vorwürfe seines Bad Endbacher Amtskollegen zurück. Heute sollte die Gemeindevertretung eigentlich über den Verkauf entscheiden. Zwar hat die Gemeinde Bad Endbach erklärt, das Grundstück nicht mehr haben zu wollen, doch eine Anwältin meint, dass Steffenberg auf 27500 Euro bestehen könne.

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