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Verbindung zur Kirche wird nun sichtbarer

Pilotprojekt Verbindung zur Kirche wird nun sichtbarer

Kirche und Diakonie gehören zusammen. Mit einem neuen Erscheinungsbild will das die Diakonie in Hessen und Nassau deutlich werden lassen.

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Großes Interesse an der Umsetzung zeigen die Vorstandsmitglieder Wolfgang Wörner (links) von der Diakoniestation Herborn-Sinn und Helmut Krenzer von der Diakoniestation Haiger (rechts) im Gespräch mit der Mitarbeitenden in der Projektgruppe Silke Pauli.

Quelle: Privatfoto

Gladenbach. Der blaue Schriftzug Diakonie wird künftig durch die Farbe Violett, der Farbe für die evangelische Kirche, ergänzt. Ein Pilotprojekt für das neue Erscheinungsbild ist in der Propstei Nord-Nassau gestartet worden. Unter dem Motto „Was uns eint“ trafen sich im Bürgerhaus in Steffenberg erstmals die mehr als 200 Mitarbeitenden von sechs diakonischen Einrichtungen. Hinter dem Projekt steht die Idee, den Wiedererkennungseffekt zu erhöhen, in dem das Kronenkreuz und der Schriftzug „Diakonie“ als Grundmotiv einheitlich verwendet werden.

Die Diakonie-Pflegestationen aus den Dekanaten Biedenkopf, Dillenburg, Gladenbach, Haiger und Herborn wollen gemeinsam bis zum Frühjahr 2011 daran arbeiten, dass die Diakonie-Pflegestationen in der Region mit der neuen zweifarbigen „Wort-Bild-Marke“ einheitlich auftreten. Für dieses Pilotprojekt stellen die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) und das Diakonische Werk Hessen-Nassau rund 100.000 Euro zur Verfügung. Acht Arbeitsgruppen werden sich aus den Mitarbeitenden der Diakoniestationen bilden, die nun die Umsetzung Schritt für Schritt realisieren werden. So sollen nicht nur die Briefbögen oder Prospekte anders gestaltet sein, auch die Autobeschriftung der Dienstwagen und die Dienstkleidung der Mitarbeitenden werden nach und nach sich in blau-violett erneuern.

Eine einheitliche Service-Nummer soll Telefonanfragen besser bündeln und die Erreichbarkeit aller Stationen verbessern. Die Erfahrungen, die bei dem nun gestarteten Pilotprojekt gemacht werden, werden für die weitere Umsetzung in anderen Bereichen der Diakonie landes- und bundesweit von großem Nutzen sein. Dass die Diakonie sich in der Öffentlichkeit professioneller präsentieren möchte, sei für ihn nicht verwunderlich. Denn mit 435.000 hauptamtlichen und 400.000 ehrenamtlich Beschäftigten sei der evangelische Sozialverband einer der größten Arbeitgeber in Deutschland. Zur Diakonie zählen 27.500 Einrichtungen mit über einer Million Betreuungsplätzen, sagte Helmut Krenzer.

von Jörn Rimbach

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