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Unwürdige Debatte: Waßmuth kritisiert Gemeindevertreter

CDU-Tagung Unwürdige Debatte: Waßmuth kritisiert Gemeindevertreter

Während der Jahreshauptversammlung ehrte der CDU-Gemeindeverband Lohra langjährige Mitglieder.

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CDU-Gemeindeverbandsvorsitzender Werner Waßmuth (von links) ehrte Helmut Henz und Elisabeth Dörr für langjährige Mitgliedschaft. Unterstützt wurde Waßmuth dabei von Finanzminister Dr. Thomas Schäfer.

Quelle: Anita Ruprecht

Lohra. Vorsitzender Werner Waßmuth begrüßte am Freitagabend zur Jahreshauptversammlung des 72 Mitglieder zählenden CDU-Gemeindeverbands Lohra als Gäste den hessischen Finanzminister Dr. Thomas Schäfer und Matthias Range.

Der 23-jährige Jurastudent Range ist Vorsitzender der Jungen Union Marburg und bewirbt sich um das Direktmandat des Landkreises für den Bundestag. Er stellte sich der Jahreshauptversammlung den Lohraer Unions-Mitgliedern vor. 2013 und Anfang 2014 stehen mit der Bundestagswahl, der Landtagswahl und der Landratswahl drei wichtige Wahlen im Landkreis an. Dafür sei ein kompetentes und verlässliches Wahlkampf-Team vor Ort unerlässlich, sagte Schäfer. Die CDU Lohra sei bereit, sagte Waßmuth.

Über die Vermittlung des CDU-Gemeindeverbands seien in den vergangenen Jahren vermehrt Geld zur Vereinsförderung nach Lohra geflossen, betonte Waßmuth. In seinem Bericht ging der Vorsitzende auf die Turbulenzen in Zusammenhang mit dem Neuabschluss des Kindergarten-Betriebsvertrags mit der evangelischen Kirche während der Sitzung der Gemeindevertretung ein (die OP berichtete).

Waßmuth kritisierte das Gebaren verschiedener Gemeindevertreter und hofft, dass nach dieser unwürdigen Debatte, die es in dieser Form in der Gemeindevertretung Lohra noch nicht gegeben habe, Ruhe einkehrt, damit zukünftig wieder vernünftig gearbeitet werden kann.

Er informierte seine Parteifreunde darüber, dass der Sozialdemokrat Manfred Gerhardt nach seinem Rückzug als Vorsitzender der Gemeindevertretung auch sein politisches Mandat niedergelegt habe.

„Wenn wir die Energiewende wollen, brauchen wir Windenergie“, sagte Waßmuth über die alternativen Energien. Weiter sprach er über die geplante flächendeckende Breitbandverkabelung im Landkreis. Mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von rund 43 Millionen Euro sei dies ein finanzieller Kraftakt für Landkreis und Kommunen, aber unerlässlich für die Zukunft unserer Region. Er verglich die Wichtigkeit dieses Projekts mit dem Bau der Wasserleitungen im 20. Jahrhundert.

von Anita Ruprecht

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