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Unterwegs im Namen des Sherrys

Wettbewerb Unterwegs im Namen des Sherrys

Durch einen Zufall wurde Pietro D‘Alto aus Marburg zum Sherry-Botschafter: Er hatte keinen Sherry mehr in seinem Laden und nahm in einem Weinkeller kurzerhand an einem Wettbewerb teil.

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Der frisch gekürte Sherry-Botschafter Pietro D‘Alto aus Marburg beim Testen eines Sherrys.

Quelle: Privatfoto

Marburg. Andere würden ihn wohl als Kenner bezeichnen, er selbst nennt sich einen Freak. Pietro D‘Alto ist Sommelier, Inhaber der Weinhandlung „Vinopolio“ in Marburg und seit Kurzem auch Sherry-Botschafter – und er kennt sich wirklich aus: „Sherry entstand, weil man den Wein durch die Aufspritung haltbarer machen wollte“, antwortet der 33-Jährige auf die Frage, was genau Sherry denn eigentlich sei. Was folgt, ist ein kleiner Vortrag über die Vorzüge dieses verstärkten spanischen Weißweines. „Ich bin ein kleiner Wein-Freak, aber einer der sich nicht einfach alles angelesen hat, sondern der auch selbst ausprobiert und mit großem Interesse dabei ist“, meint sich der gebürtige Italiener für seinen Exkurs entschuldigen zu müssen, bevor er nachschiebt: „Zum Sherry-Botschafter wurde ich eher durch einen Zufall.“

Weil er in seiner Weinhandlung keinen Sherry zum Verkosten mehr da hatte, entschied sich Pietro D‘Alto nach Neustadt an der Weinstraße zu fahren. Dort fand zeitgleich der Sommelier-Wettbewerb statt, bei dem der Sherry-Botschafter 2010 gesucht wurde. „Ich habe dann an dem Wettbewerb teilgenommen, aber im Leben nicht mit einem Sieg gerechnet“, berichtet D‘Alto bescheiden.

von Katharina Kaufmann

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