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Uniklinik: Abbau auch bei Ärzten

Uniklinikum Uniklinik: Abbau auch bei Ärzten

Nun also doch! Offenbar plant die UKGM-Geschäftsführung im Zuge der Einsparungen auch Arztstellen zu streichen.

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Marburg. Bisher hieß es offiziell immer - auch von Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) -, Personal würde nur im „patientenfernen Bereich“ eingespart werden. Nun kam heraus: In Gießen und Marburg sollen 30 Arztstellen gestrichen, die Produktivität gleichzeitig aber gesteigert werden.

Die Mitarbeiter aus allen Bereichen sind verunsicherter denn je. Zumal bereits 113 Stellen durch „natürliche Fluktuation“ eingespart wurden. Dazu kommen bisher 203 Rückkehrwillige in den Landesdienst. Mit den 236 Stellen, die laut UKGM-Spitze offiziell abgebaut werden sollen, ist die Grenze von 500 überschritten.

Diese Zahl tauchte in einem geheimen Papier auf, das die OP veröffentlichte. „Es herrscht ein Zerfallsprozess“, sagt Betriebsrätin Bettina Böttcher. „Der stille Stellenabbau läuft die ganze Zeit und keiner greift ein. Die Regierung lässt die Menschen im Regen stehen.“

von Carsten Bergmann

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