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Umbau wird teurer als geschätzt

Umbau des Rathauses Umbau wird teurer als geschätzt

Biedenkopfs Fachausschüsse haben dem am Donnerstag tagenden Parlament die Zustimmung zur Haushaltssatzung empfohlen und das ohne Gegenstimmen.

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Mit einer Investition in Höhe von 399.000 Euro will die Stadt Biedenkopf ihr Rathaus umbauen. Dort soll dann die Biedenkopfer Kindergruppe „Strubbellies“ einziehen.

Quelle: Sophie Cyriax

Biedenkopf. Am Dienstagabend ging es im Haupt- und Finanzausschuss noch einmal um das Zahlenwerk, das Bürgermeister Joachim Thiemig bereits am 22. November in einer gemeinsamen Sitzung allen Ausschüssen vorgestellt hatte, zwei Tage später brachte er das Zahlenwerk im Parlament ein.

Seit dieser Einbringung habe es Veränderungen gegeben, die in den Haushalt eingearbeitet werden mussten, berichtete das Stadtoberhaupt am Dienstag im Hauptausschuss. Es sind dies die Erhöhung der Kreisumlage, eine Änderung des Hebesatzes der Kompensationsumlage und eine Aufstockung der Mittel aus dem kommunalen Finanzausgleich.

Darüber hinaus liegen jetzt konkretere Zahlen für den im kommenden Jahr geplanten Umbau des Rathauses zur Schaffung von U3-Plätzen vor. Dieser Umbau war – nach einer ersten groben Schätzung – im Haushalt mit 350.000 Euro veranschlagt. Er müsse jetzt – nach vorliegender konkreterer Kostenrechnung – auf 399.000 Euro erhöht werden, berichtete der Bürgermeister. Zur Deckung dieser nun höheren Investition wird eine andere vorerst gestrichen: die mit 63.000 Euro veranschlagte Installation einer Fotovoltaikanlage auf dem Dach des Feuerwehrstützpunktes in Biedenkopf. Damit entfällt auch die im Haushalt eingerechnete Einspeisevergütung für den erzeugten Strom von 4.000 Euro, ebenso die veranschlagte Abschreibung für die Anlage in Höhe von 3.102 Euro. Die im Budget ausgewiesenen „Erträge aus Zuweisungen und Steuern“ werden um  die reichlicher fließenden Schlüsselzuweisungen – 149.129 Euro – auf 1.703.615 Euro erhöht.

55.476 Euro mehr als veranschlagt, nämlich jetzt 4.791 227 Euro – sind als Kreisumlage fällig, die Schulumlage erhöht sich um 31.019 auf 2.678.966 Euro. Eine leichte Verbesserung gibt es bei der Kompensationsumlage: um 264 Euro auf 197.059 Euro. Im Finanzhaushalt ergibt sich aus all dem eine Verbesserung um rund 14.000 Euro. Um diese Summe reduziert sich deshalb die vorgesehene Kreditaufnahme auf nun 1.004.540 Euro. Im Ergebnishaushalt liegt die Verbesserung bei etwa 59.000 Euro. Weil sich damit der Finanzmittelbedarf des Haushaltes reduziert. Um diese Summe reduziert sich die ursprünglich vorgesehene Inanspruchnahme der Kassenkredite in Höhe von bisher 1,8 Millionen Euro.

von Hartmut Berge

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