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Üben für den Ernstfall

Stadtallendorf Üben für den Ernstfall

Das Vorgehen bei einem Flüssigeisenauswurf im Bereich der Gießöfen übten am Samstag die Werkfeuerwehr der Fritz Winter Eisengießerei GmbH & Co. KG und die Freiwillige Feuerwehr Stadtallendorf.

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Stadtallendorf . Es ist 13.02 Uhr als der Alarm ertönt. In der Formerei G 1/9 der Stadtallendorfer Eisengießerei Fritz Winter ist Flüssigeisen aus einem Warmhalteofen ausgetreten. Durch eine Verpuffung hat sich das Gebäude in Brand gesetzt. Zwei Personen werden vermisst, alle anderen konnten sich retten.
So stellte sich am Samstagnachmittag die Situation für die 30 an der Übung teilnehmenden Werkfeuerwehrleute dar, die zur Verstärkung auch die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Stadtallendorf alarmiert hatten.
"Wir machen jedes Jahr eine große Übung gemeinsam mit der Stadtallendorfer Wehr, denn im Ernstfall sind wir aufeinander angewiesen", berichtete der Leiter der Werkfeuerwehr der Firma Fritz Winter, Klaus Sprankel, im Anschluss an die Brandschutzübung.

Die Werkfeuerwehr der Fritz Winter Eisengießerei GmbH & Co. KG besteht derzeit aus 50 freiwilligen Feuerwehrleuten. Diese arbeiten regulär in der Produktion, der Verwaltung oder dem Werksschutz des Unternehmens. Die Werkfeuerwehr verfügt über ein Hauptlöschfahrzeug und ein Löschfahrzeug, einen Transportbus sowie ein Sanitätsfahrzeug. Über Funkmeldeempfänger können die Mitglieder der Werkfeuerwehr jederzeit alarmiert werden, zum Teil auch zu Hause.

Bei einem Einsatz auf dem Werksgelände rückt die Werkfeuerwehr nach Angaben von Jürgen Gemmerich, Leiter Sicherheit und Umweltschutz der Firma Fritz Winter, immer zuerst aus. Je nach Lage werden die Freiwillige Feuerwehr Stadtallendorf und die Werkfeuerwehr von Ferrero nachalarmiert.
Pro Jahr hat die Werkfeuerwehr zwischen 25 und 30 Einsätze - zumeist Hilfeleistungen oder kleine Brände. Darüber hinaus unterweisen die Werkfeuerwehrleute ihre Kollegen an Feuerlöschern und unterrichten über die sichere Arbeit mit heißem Eisen und den richtigen Umgang mit Schweißgeräten.

von Katharina Kaufmann

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