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Turmuhr zeigt seit 100 Jahren Zeit an

Niedereisenhausen Turmuhr zeigt seit 100 Jahren Zeit an

Unter dem Motto „Alles hat seine Zeit“ fand zum Jakobustag in der Kapelle in Niedereisenhausen ein Gottesdienst statt, in dessen Mittelpunkt ein Gelöbnis aus dem Jahre 1668 sowie die Turmuhr, die es seit 100 Jahren gibt, standen.

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Seit 100 Jahren tickt die Turmuhr der Kapelle in Niedereisenhausen.

Quelle: Helga Peter

Niedereisenhausen. Der Jakobustag hat eine besondere Bedeutung für die Bürger des Steffenberger Ortsteils Niedereisenhausen. Ein Unwetter hatte die Dörfer Eisenhausen, Gönnern und Simmersbach seinerzeit heimgesucht und die Kirchenvorsteher Johannes Kramer und Jakob Becker der Ältere veranlasst, im Jahr 1668 ein Gelöbnis vor Pastor Johann Wilhelm Dornseif im Namen der Bürger abzulegen. Danach soll der Jakobustag feierlich begangen werden, um für das Gelingen der Ernte und die Verschonung von Unwettern zu bitten.

Als Küsterin Anneliese Theiß das Geläut der beiden Glocken der Kapelle erklingen ließ, hatten sich viele Gottesdienstbesucher eingefunden, sodass nicht alle in der Kapelle Platz fanden. Carmen Thomä verlas das Gelöbnis aus dem Jahr 1668.

Pfarrer Dr. Holger Ludwig stellte heraus, dass dieses Gelöbnis und die Turmuhr eine engere Beziehung hätten, als dies den Anschein habe. Sowohl das Gelöbnis und auch die Turmuhr zeugten davon, welches Verständnis von Zeit die Menschen geprägt habe.

von Helga Peter

Mehr zu diesem Thema finden Sie in der gedruckten OP vom 27.07.2010.

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