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Tosender Applaus hallt durchs Kirchenschiff

Hubertusgottesdienst Tosender Applaus hallt durchs Kirchenschiff

Pfarrer Dr. Reiner Braun verknüpfte in seiner Predigt die Tätigkeit der Jäger mit dem Wirken Gottes.

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Die Jagdhornbläser aus Alsdorf-Hachenburg waren beim Hubertusgottesdienst in der Dautpher Martinskirche zu hören.

Quelle: Ingrid Lang

Dautphe. Der Hubertusgottesdienst in der Martinskirche in Dautphe fand in einem voll besetzten Gotteshaus statt. In der mit grünen Zweigen und einem Geweih geschmückten Kirche wurde dem Schutzpatron der Jäger gedacht.

Gemeinsam mit Pfarrer Dr. Reiner Braun zogen zu Beginn die Jagdhornbläser aus Alsdorf-Hachenburg in die Kirche ein. Während des Einzugs erklang von der Empore der feierlich Hubertusmarsch der Bläsergruppe der Jägervereinigung unter der Leitung von Werner Michel.

Der Jägerchor Hinterland und der Männergesangverein (MGV) Weifenbach, unter der Leitung von Helmut Ronzheimer, begrüßten die Besucher die nicht nur aus der Umgebung sondern auch aus den Nachbarkreisen und dem Westerwald angereist waren, mit dem Lied „Es war in der Sonntagsfrühe“ als aus einem Gotteshaus ganz feierlich „ach bleib mit deiner Gnade“ zu hören war.

Nach den Eingangsworten von Braun sorgten die Jagdhornbläser mit ihren Parforcehörnern mit „Introitus“, dem „Kyrie“ sowie dem „Gloria“ für absolute Stille unter den Zuhörern in der Kirche. Sie begleiteten zudem den Gesang der Gemeinde und erfüllten den Kirchenraum mit den Klängen ihrer Blasinstrumenten.

Der Pfarrer äußerte sich erfreut über die schön geschmückte Martinskriche und das gefüllte Gotteshaus. Er sagte zu Beginn „wir haben alle etwas gemeinsam und zwar waren unsere Vorfahren Jäger“ selbst wenn dies bis in die Steinzeit zurückginge. Auch heute noch seien die Menschen auf der Jagd, wobei es die Schnäppchenjagd oder auch die Jagd nach einem Foto sein könne. Ein Jäger kenne die Spuren der Tiere im Wald und Gott hingegen hinterließ die Spuren in den Versen der Bibel.

Bei dem Lied „Waldandacht“ glänzte Alfred Theofel mit „der liebe Gott gehet durch den Wald“ als Solist. Danach beigeisterte der Chor mit „Weit gehen die Gedanken“ wobei Peter van`t Hooght und Erich Mangold mit ihren Balalaikas einen besonderen Klang und große Begeisterung hervorriefen.

Nach dem „Sortie de Messe“ der Jagdhornbläser Alsdorf-Hachenburg bedankten sich die Zuschauer mit leichtem Beifall. Für ein Hightlight sorgten die Bläser anschließend mit ihrer Zugabe. Im Juni hatten die Jagdhornbläser Alsdorf-Hachenburg am Bundeswettbewerb der Jagdhornbläser teilgenommen und den Bundessieg errungen. Sie mussten beim Wettbewerb drei Stücke, darunter ein Kürstück, spielen.

Unter der Leitung ihres Hornmeisters Jürgen Rehard bot die Gruppe eine exzellente Darbietung mit dem Kürtitel „Gruß aus Lavant“ des österreichischen Komponisten Hermann Maderthaner und stellte so nochmals ihr Können mit den Parforcehörnen unter Beweis. Tosender Applaus der nicht enden wollte, schallte anschließend durch das Kirchenschiff.

Mit dem „Auf Wiedersehen“ verabschiedeten die Bläsergruppe der Jägervereinigung die Gottesdienstbesucher. Die Kirchgänger zeigten sich begeistert von dem gelungenen Hubertusgottesdienst und vor allem von der Musik die die ganze Kirche erfüllt habe.

von Ingrid Lang

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