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Thomas Spies fordert „Verantwortung für die Region“

Uniklinik Thomas Spies fordert „Verantwortung für die Region“

Kaum macht das Gerücht eines erneuten Übernahmeversuchs von Fresenius die Runde, schon sieht Thomas Spies die Chance für einen Rückkauf des Uniklinikums.

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Marburg. Aus der Konzernzentrale des Krankenhaus-Giganten Fresenius ist nichts zum Thema Rhön-Übernahme zu hören. Anders beim SPD-Büro von Thomas Spies. Den Gerüchten zufolge soll Fresenius 50 Prozent plus eine Aktie an Wertpapieren der Rhön Klinikum AG, dem Betreiber des UKGM, einkaufen. „Das Land muss dann das Rückkaufangebot verlangen“, sagt der Marburger Landtagsabgeordnete. Dies formuliert er auch in seinem Antrag für die erste Landtagssitzung nach der Sommerpause.

Er fordert Ministerpräsident Bouffier auf, sollte es zur Übernahme kommen, müsse er die Option ziehen und in „ernsthafte Verhandlungen über die Rückabwicklung“ eintreten. Spies fordert zudem Finanzminister Schäfer und den CDU-Fraktionsvorsitzenden Wagner auf, „endlich Verantwortung für die Region zu übernehmen“.

Man könne lokal nicht das Eine fordern und in Wiesbaden das Andere tun. „Die Privatisierung ist gescheitert, weil sie von Anfang an ein Irrweg war. Mein Standpunkt steht fest: Ich will mein Klinikum zurück“, sagt Thomas Spies. Der Politiker präsentiert in seinem Antrag Lösungswege für eine aus seiner Sicht „bessere UKGM-Zukunft“. Sechs Punkte umfasst die Neuausrichtung, beinhaltet unter anderem den Rückfluss von erwirtschafteten Gewinnen in den Betrieb und Personalstandards.

Der komplette Antrag im Überblick:

von Carsten Bergmann

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