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Hinterland Teilnehmer üben sich in Trendsportarten
Landkreis Hinterland Teilnehmer üben sich in Trendsportarten
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18:50 03.06.2012
Christoph Stritzke vom BSC Gießen erläutert dem zwölfjährigen Samuel die Techniken des Bogenschießens, Marko Löhrke demonstriert das Überwinden von Hindernissen in der Sportart „Parkour“.Fotos: Björn-Uwe Klein
Dautphe

"Sport und Funsportarten“ lautete das Motto des Tages. Dautphetals Gemeindejugendpflegerin Sabine Bittner unterstrich im Gespräch mit der OP das Anliegen, den jungen Teilnehmern interessante und zum Teil weniger verbreitete Sportarten näherzubringen. Dafür hatte sie eine große Zahl unterschiedlicher Partner mit ins Boot geholt. So zum Beispiel die Sportjugend Hessen, deren Kletterwand einige höhenbegeisterte Jugendlichen testeten.

Beim Klettern kam neben Motorik und Koordination auch eine weitere Komponente zum Tragen: der Vertrauensaspekt. Denn ein Klettervorgang wird durch eine zweite Person vom Boden aus abgesichert. Diesen Part übernahm Markus Horn.

Durch ein Seil ist die am Boden stehende Person mit dem Kletterer verbunden und kann mit der eigenen Kraft und dem Körpergewicht verhindern, dass der Kletterer herunterfällt, wenn er einmal abrutscht. Kletterer und Sicherungsperson tragen eine spezielle Schnalle, in die das Verbindungsseil eingehakt wird.

Höhenbegeisterte, die sich nicht festhalten lassen wollten, waren beim Trampolinspringen des TV Buchenau genau richtig. Auf ein ruhiges Händchen und Zielgenauigkeit kam es beim Bogenschießen an. Mitglieder des Bogensportclubs Gießen machten die Jugendlichen mit den Techniken des Bogensports vertraut.

Und die sind wesentlich umfangreicher als es Robin-Hood-Filme erahnen lassen. Abenteuerlich ging es beim „Scotland Yard“-Spiel der evangelischen Jugend um Dekanatsjugendreferent Klaus Grübener zu. Bei dieser Art moderner Schnitzeljagd versteckt sich ein als „Mister X“ gesuchter Freiwilliger und gibt seine Koordinaten per GPS bekannt. Die Aufgabe der anderen ist es, den Versteckten mit Hilfe von GPS-Geräten ausfindig zu machen.

Viel Spaß garantierte auch die Intercrosse-Spiele mit dem CVJM Dautphe. „Intercrosse“ ist eine dem Hockey ähnliche Ballsportart. Mit einem Fangkorb versuchen die Spieler, den Ball in das gegnerische Tor zu befördern, ohne den Ball jeweils länger als fünf Sekunden zu führen.

Auch beim „Jugger“, einer Sportart, zielt man auf das Tor des Gegners. Unter Anleitung von Michelle Reinwarth undJoshua Becker bastelten die Teilnehmer zuvor ihre Pompfen und Schilder. Als „Pompfen“ werden die Schwerter bezeichnet, mit denen die Spieler gegeneinander antreten. Natürlich handelt es sich dabei nicht um echte Waffen mit Klingen, sondern um Nachbauten, die aus Rohren und mit viel Polster gefertigt werden.

Schon beim Fertigen der Spielausrüstung wuchs das „Jugger“-Fieber merklich an, und so mancher Teilnehmer konnte es kaum erwarten, sich in das leicht mittelalterlich anmutende Getümmel auf dem Spielfeld zu werfen.

Das Überwinden von Hindernissen - und zwar auf dem jeweils kürzesten Weg - ist die Anforderung, die bei der Sportart „Parkour“ im Mittelpunkt steht.

Eine Gruppe von Parkour-Sportlern aus Gladenbach, Marburg und Gießen zeigte Interessierten, auf welch schwungvolle und effiziente Weise sich Reck und Barren überwinden lassen. Normalerweise werde dieser Sport Parkour im Freien betrieben, erklärte Parkour-Sportler Marko Löhrke aus Gießen.

Weiterhin beteiligten sich auch die Jugend- und Konflikthilfe (JuKo) Marburg, AOK, Suchtprävention und „Pro Familia“ am Jugendtag.

Die Suchtprävention bot Bobbycarfahren mit einer „Promillebrille“ an, die einen alkoholisierten Zustand simulierte und für Nüchterne erfahrbar machte, wie Wahrnehmung und Fahrtüchtigkeit bei steigendem Promillepegel nachlassen.

Bei „Pro Familia“ konnten die Besucher ein Glücksrad zu den Themen Sexualität, Liebe und Partnerschaft bedienen.

von Björn-Uwe Klein

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