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Tagesstätten müssen erweitert werden

Lebenshilfe Tagesstätten müssen erweitert werden

Zum Leitzielprojekt „Verwirklichung der gesellschaftlichen Teilhabe“ des Landkreises besuchte der Erste Kreisbeigeordnete Dr. Karsten McGovern am Donnerstag die Hinterländer Werkstätten der Lebenshilfe.

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Ein Mitarbeiter der Hinterländer Werkstätten beim Verleimen von Holz.

Quelle: Adrianna Michel

Dautphe. Die Stärkung der „sozialen Klammer“ war Anlass für den Besuch des Ersten Kreisbeigeordneten Dr. Karsten McGovern, der zusammen mit dem neuen Leiter des Fachbereiches Familie, Jugend und Soziales Uwe Pöppler, die Einrichtung der Hinterländer Werkstätten besichtigte. Ein gemeinsames Gespräch mit der Leitung und den Mitarbeitern in den einzelnen Bereichen der Werkstätten stand auf dem Programm des Besuches.

„Ich habe mir vorgenommen, immer wieder soziale Einrichtungen in Marburg-Biedenkopf kennenzulernen und mit ihnen in Kontakt zu bleiben, denn wir sind auf die Unterstützung und die Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Kooperationspartnern aus dem sozialen Bereich zur Umsetzung des Leitzieles der Verwirklichung der gesellschaftlichen Teilhabe angewiesen“, sagte Dr. McGovern.

Roland Wagner, Vorstandsmitglied der Lebenshilfe Marburg-Biedenkopf und zuständig für die Hinterländer Werkstätten, stellte dem Besuch die Arbeit der Einrichtung vor. In den Hinterländer Werkstätten arbeiten mehr als 200 Menschen mit Behinderung, davon 155 im Arbeitsbereich und sieben in Teilzeitarbeit. In der Berufsausbildung befinden sich 13 Mitarbeiter. Als besonderen Zweig nannte Wagner die Tagesstätten, deren Angebot 18 Menschen wahrnehmen würden. „Bei den Tagesstätten sind wir an unseren Kapazitätsgrenzen, daher überlegen wir derzeit intensiv, wie wir eine sinnvolle Erweiterung vornehmen können“, berichtete das Vorstandsmitglied der Lebenshilfe. Auch die Räume der Werkstätten seien auf dem Stand vor 20 Jahren und müssten dringend an die heutigen Bedürfnisse angepasst werden.

von Adrianna Michel

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