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Tafel soll sich in Schulalltag integrieren

Biedenkopf Tafel soll sich in Schulalltag integrieren

In der Stadtschule in Biedenkopf lernen die Schüler seit Anfang des neuen Schuljahres an einer elektronischen Tafel.

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Referendarin Sandy Cramer erklärt der Schülerin Hatice Kuyubasi die Funktionsweise einer elektronischen Tafel.

Quelle: Salomé Weber

Biedenkopf. „Wir wollen uns Europa heute mal genauer ansehen“, sagte die Referendarin Sandy Cramer zu Beginn der Erdkunde-Stunde und öffnet eine Europa-Karte auf einem 1,20 Meter mal 1,60 Meter großen Bildschirm, der im Klassenraum an der Wand hängt. Die elektronische Tafel, auch „Archive Board“ genannt, besteht aus einem Computer, der an einen Beamer angeschlossen ist. Dieser projiziert das Bild des Rechners auf einen Bildschirm mit integriertem Touchscreen und Lautsprechern. Die Lehrer und Schüler können mit einem speziellen Stift auf dem Board schreiben, malen und Programme auswählen.

Die Idee, eine elektronische Tafel in den Unterricht zu integrieren, hatte Cramer als sie sich Gedanken über ihr Schulprojekt machte, das Referendare leisten müssen. „Ich wollte etwas machen, das nachhaltig in der Schule bleibt“, erzählte sie. Die Tafel sei größtenteils positiv vom Lehrer-Kollegium aufgenommen worden. Um Ängste vor dem neuen Medium zu beseitigen, habe es auch eine Schulung für die Lehrer gegeben. „Die Schüler sind alle sehr neugierig und offen für die elektronische Tafel“, berichtet Cramer weiter. Mit dem „Archive Board“ bieten sich neue Möglichkeiten. Die Lehrbeauftragten können die im Unterricht gestalteten Tafelbilder speichern und immer wieder aufrufen. Unterrichtsmaterialien, wie zum Beispiel Karten für den Erdkundeunterricht, müssen nicht mehr teuer angeschafft werden, sondern sind auf einer CD-Rom vorhanden.

Die elektronische Tafel funktioniert wie ein normaler Computer. Die Lehrer können Filme zeigen, CDs mit Unterrichtsmaterial abspielen und wenn ein Internetanschluss vorhanden ist, können sie ins Internet gehen.

von Salomé Weber

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