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T-Shirt-Träger werben für Grenzgang

Buchenauer Grenzgang T-Shirt-Träger werben für Grenzgang

Zum Grenzgang in Biedenkopf sind die Buchenauer gerüstet: Sie werben mit T-Shirts für ihren Grenzgang im nächsten Jahr.

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Burschenoberst Dieter Veit (von links), Wolfgang Brühl, Sprecher des Vorstands der VR Bank Biedenkopf-Gladenbach, und der VR-Bank-Filialleiter Wilfried Damm präsentierten die Grenzgangs-T-Shirts.Foto: Silke Pfeifer-Sternke

Buchenau. In der Filiale der VR Bank in Buchenau gaben sich Bürgeroberst, Männeroberst, Burschenoberst, Mohr und die Mitglieder des Grenzgangskomitees ein Stelldichein, um die von der VR Bank Biedenkopf-Gladenbach gesponserten T-Shirts vorzustellen.

Dass der Buchenauer Grenzgang sich von dem Biedenkopfer unterscheidet, unterstrich Wolfgang Brühl, Sprecher des Vorstands der VR Bank, der bereits als Damenführer die Frauen vom Markplatz zum Festzelt geführt hat. Diesmal sei er im August als „BOB“ - Bürger ohne Bedeutung, wie dies die Biedenkopfer bezeichnen - dabei.

Als die VR Bank erneut gefragt worden ist, ob sie wie in den Vorjahren die T-Shirts für den Grenzgang 2013 sponsert, habe der Vorstand nicht gezögert und sofort zugesagt, erklärte Brühl. Die Bank unterstreiche damit ihre Verbundenheit mit der Region.

„Die Werte der Eigeninitiative, der Selbstverantwortung und des persönlichen Engagements, die den Buchenauer Grenzgang und seine Akteure und Bürger auszeichnen, stehen auch für unsere Denkhaltung als Genossenschaftsbank“, sagte Brühl. Er hofft, dass der Grenzgang 2013 zu einem „tollen und einmaligen Erlebnis wird“.

Bürgeroberst Dieter Veit erklärte, dass die VR Bank traditionell einer der Hauptsponsoren des Buchenauer Grenzgangs ist. Während des Grenzgangs in Biedenkopf werde er bereits für den Grenzgang in Buchenau Werbung machen. Denn, seit 1991 ist Veit mit einer Oberstädterin aus Biedenkopf verheiratet und wird die Grenze im neuen Grenzgangs-T-Shirt ablaufen.

Die Frage, warum Buchenau so früh den Grenzgang vorbereitet, erläuterte der Bürgeroberst wie folgt: Er verdeutlichte, dass die Biedenkopfer nicht erst im April dieses Jahres mit den Vorbereitungen begonnen haben. Ein Heimatfest, wie den Grenzgang zu organisieren, nehme mehr Zeit in Anspruch als von April bis August. Im April werden in Biedenkopf die Gesellschaften gegründet. Das Grenzgangskomitee besteht einmal gewählt fort.

In Biedenkopf nehmen die Grenzgangsgesellschaften nach der Gründung Geld für die kommenden sieben Jahren bis zum nächsten Grenzgang ein. In Buchenau hingegen werde das eingenommene Geld zum Grenzgang „mit vollen Händen“ wieder ausgegeben. Ansonsten unterscheiden sich die Grenzgänge der Nachbarkommunen nur unwesentlich, außer in der Anzahl der Besucher. Während Biedenkopf bis zu 40000 Gäste an drei Tagen erwartet, rechnen die Buchenauer an den beiden Grenzgangstagen mit bis zu 10000 Besuchern.

Der Buchenauer Grenzgang ist ein fünftägiges Volksfest, das erstmals 1886 gefeiert wurde und findet wie in Biedenkopf alle sieben Jahr statt. Auch die Traditionsfiguren, wie Wettläufer und Mohr, gibt es sowohl in Biedenkopf als auch in Buchenau.

Die Grenzgangs-T-Shirt werden ab dem 30. Juli bis zum 15. August von 17 bis 18 Uhr im Rathaus in Buchenau verkauft, um während der Biedenkopfer Grenzgangs für ihr Heimatfest zu werben. Erst zum Adventsmarkt steigen die Buchenauer dann wieder in den T-Shirt-Verkauf ein. Der Grenzgang findet vom 11. bis zum 15. Juli 2013 statt.

von Silke Pfeifer-Sternke

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