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Hinterland Süßer Erfolg für deutsch-italienische Beziehungen
Landkreis Hinterland Süßer Erfolg für deutsch-italienische Beziehungen
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18:54 07.09.2015
Die Ferrero-Geschäftsführer Carlo Vassallo (links) und Stephan Nießner (rechts) hatten den italienischen Botschafter Pietro Benassi und Francesca Facchini vom Generalkonsulat zu Gast. Benassi kam auf Einladung des Bundestagsabgeordneten Dr. Stefan Heck nach Stadtallendorf. Quelle: Tobias Hirsch
Stadtallendorf

Es sei ihm wichtig, so früh wie möglich nach Stadtallendorf zu kommen, weil „dort die wichtigste Investition der italienischen Industrie in Deutschland ist“, so Benassi. Der Termin kam auf Einladung des heimischen Bundestagsabgeordneten Dr. Stefan Heck (CDU) zustande. Drei Stunden lang war Benassi bei Ferrero in Stadtallendorf, dem deutschen Produktionsstandort des italienischen Süßwarenherstellers, zu Besuch.

Das Werk in Stadtallendorf sei der erste italienische Industriestandort im Ausland. „Ein Vorbild für unsere wirtschaftlichen Beziehungen“, sagte Benassi im Gespräch mit der OP. „Das hat Geschichte und Zukunft“, so der Botschafter weiter. Ferrero sei in Deutschland nach wie vor stark auf dem Markt. Stadtallendorf sei ein Beispiel für „echte Wirtschaft“. In Zeiten, wo viel über Finanzen gesprochen werde, sei es beeindruckend, so viele Arbeitsplätze zu sehen. Bei Ferrero in Stadtallendorf arbeiten rund 3500 Menschen.

Stefan Nießner, Geschäftsführer von Ferrero Deutschland, sagte, dass dies der erste Besuch eines italienischen Botschafters in Stadtallendorf war. Obwohl sich der Verbrauch von Süßwaren in Deutschland nicht weiter steigere, der Markt für Schokoriegel gesättigt sei, wachse Ferrero. „Ferrero ist ein Aushängeschild für unsere Region, der größte Arbeitgeber im Landkreis. Daher wollte ich dies dem Botschafter zeigen“, so Heck.

Besucher sehen auch eine große Baustelle: Am Werkseingang entsteht derzeit ein Erweiterungsbau für das Hochregallager. Das Unternehmen rechnet mit Fertigstellung Ende 2016/Anfang 2017. Nähere Informationen gibt Ferrero dazu nicht.

von Anna Ntemiris