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19:43 14.06.2017
Die Jagdhornbläser sorgten für den musikalischen Rahmen der Feier.Foto: Sascha Valentin Quelle: Sascha Valentin
Hommertshausen

Das Fest stelle einen Versuch dar, die Gemeinschaft wieder ein wenig stärker in den Mittelpunkt zu rücken, sagte Vorsitzender Ernst Müller. Denn in den vergangenen Jahren habe er in der Jägervereinigung schon ein wenig das Gefühl gehabt, dass jeder „sein eigenes Süppchen“ kocht. „Wir wollen aber das Miteinander stärken“, betonte Müller.

Das Sommerfest richte sich deshalb an die gesamte Familie - an Kinder ebenso wie an Lebenspartner. Denn die Jäger seien nun einmal eine große Familie. Daher zeigte sich Müller auch ein wenig enttäuscht von der Resonanz, die trotz gut 70 Besuchern nicht ganz seinen Erwartungen entsprach. Aber es sei ja erst das erste Mal, und eine solche Veranstaltung brauche erfahrungsgemäß erst einmal ein wenig Zeit, bis sie wahrgenommen werde und etabliert sei. Dabei nutzen die Jäger das Fest nicht nur, um die Gemeinschaft zu pflegen, sondern ehrten auch einige Mitglieder.

Bisher seien die Ehrungen und Auszeichnungen während der Jahreshauptversammlung vorgenommen worden, sagte Müller. Künftig sollen sie zumindest zum Teil während des Sommerfestes erfolgen - einfach um den großen Reigen der Ehrungen bei der Jahreshauptversammlung zu entzerren. So sollen etwa die Jungjäger beim Sommerfest den Jägerschlag erhalten.

Die Ehrungszeremonie umrahmten die Jagdhornbläser, die auch während des Essens bliesen. Auf den Tisch kamen nur Speisen, für die die Jäger selbst gesorgt hatten: Wildbratwurst, Wildfleischkäse sowie Partyschinken aus der Hirschkeule.

von Sascha Valentin