Volltextsuche über das Angebot:

27 ° / 8 ° heiter

Navigation:
Studierende geben Einblicke in Arbeit

Tag der Techniker Studierende geben Einblicke in Arbeit

Beim Tag der Techniker an den Beruflichen Schulen Kirchhain präsentierten die Studierenden den Besuchern ihre Projekte und gaben einen Überblick über die Ausbildung.

Voriger Artikel
Projekte „Kletterparks“ sind konkret
Nächster Artikel
Weso-Mitarbeiter haben gute Ideen

Technikschüler Matthias Lecher (links) erklärte interessierten Besuchern des Technikertags der Beruflichen Schulen Kirchhain eine Anlage.

Quelle: Klaus Böttcher

Kirchhain . Bei der großen Fertigungsanlage funktioniert alles elektropneumatisch. Matthias Lecher, hält eine Fernbedienung in der Hand und steuert damit einzelne Schritte in der Anlage, die von den Studierenden selbst programmiert wurde. Lecher studiert im zweiten Semester an der Technikerschule, die zu den Beruflichen Schulen in Kirchhain (BSK) gehört. Sein Studiengang ist Elektrotechnik mit dem Schwerpunkt Energietechnik und Prozessautomatisierung. Einige Räume weiter zeigen Nikolai Dietrich und Thorsten Pfab den interessierten Besuchern, was der von ihnen programmierte Laborroboter leisten kann.

Diesen Roboter hätte ihr Studienjahrgang ausgesucht und die Schule hätte ihn angeschafft, erzählt Dietrich. Sein Kollege Pfab und er sind im vierten Semester und stehen kurz vor dem Abschluss der zweijährigen Technikerausbildung. Neben der Ausbildungsrichtung Elektrotechnik mit derzeit 27 Studierenden gibt es die Ausbildung Maschinentechnik mit dem Schwerpunkt Konstruktionstechnik, den derzeit 40 Studierende in Kirchhain wahrnehmen. Über die Vermittlung von theoretischem Wissen hinaus ist die Beherrschung von neuzeitlichen Konstruktions-, Verarbeitungs- und Steuerungstechniken ein Bestandteil der Ausbildung zum Maschinentechniker.

Bei der Elekrotechnik hat sich durch die Weiterentwicklung und Aufgabenerweiterung der Prozessautomatisierung in den letzten Jahren ein weites Aufgabenfeld aufgetan. Zu den Besuchern des Technikertages zählten neben vielen an den Studiengängen Interessierten auch Vertreter von Firmen. Oftmals sei es so, dass die Firmen ihre Leute für die zwei Jahre der Ausbildung freistellen würden, erklärt der Leiter der Technikerschule Holger Leinweber. „Die Technikerausbildung ist so stark nachgefragt, dass wir schon eine Warteliste angelegt haben“. Die Absolventen der Technikerschule in Kirchhain würden in der Regel sehr schnell eine Arbeitsstelle bekommen.

von Klaus Böttcher

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Hinterland

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr