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Stromkonzession: Spannungsabfall in Lohra

Sitzung in Lohra Stromkonzession: Spannungsabfall in Lohra

Im monatelangen Streit um die Entscheidung zwischen den Interessenten Eon Mitte und Stadtwerke Marburg deutet sich ein vorläufiges Ende an.

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Auch wenn nicht alle Lohraer Gemeindevertreter am Donnerstagabend anwesend sind, wird es in Sachen Stromkonzession eine Entscheidung geben.

Quelle: Gianfranco Fain

Lohra. Eine erneute Überraschung bleibt wohl aus: „So etwas kann man nur einmal machen, als ultima Ratio“, sagt Werner Waßmuth. Unter Führung des CDU-Fraktionschefs fand die Sitzung der Gemeindevertreter am 8. September in Rollshausen ein abruptes Ende. Als sich eine Mehrheit für die Stadtwerke Marburg abzeichnete führten CDU- und BfB-Fraktion durch Auszug aus dem Saal die Beschlussunfähigkeit des Parlamentes herbei.

Heute wird die Sitzung um 19 Uhr im großen Saal des Bürgerhauses Lohra dort fortgeführt, wo sie Anfang September endete. Der Vorsitzende weist die Gemeindevertreter in seiner Einladung ausdrücklich darauf hin, dass das 31-köpfige Gremium bei der heutigen Sitzung „ohne Rücksicht auf die Anzahl der anwesenden Gemeindevertreterinnen und Gemeindevertreter beschlussfähig ist“.

Da dem Vorsitzenden bis Mittwochnachmittag auch „kein Widerspruch oder eine Klage vor dem Verwaltungsgericht“ gegen den Parlaments-Beschluss wegen Befangenheit des Gemeindevertreters Norbert Bingel (BfB) bekannt waren, zeichnet sich bei Vollzähligkeit des Gremiums eine 16:14-Mehrheit für die Stadtwerkebefürworter aus Grünen-, FWG- und SPD-Fraktion ab.

Die Sitzung beginnt um 19 Uhr im großen Saal des Bürgerhauses Lohra.

von Gianfranco Fain

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