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„Stress hat keinen Einfluss auf die Entstehung von Krebs“

Marburg „Stress hat keinen Einfluss auf die Entstehung von Krebs“

Seit sieben Jahren veranstaltet die onkologische Praxis Dr. Balser/Dr. Weidenbach die Vortragsreihe „Krebstheraphie zum Mitreden“. Diesmal war Stefan Zettl mit dem Thema „Entspannung trotz Krebs“ zu Gast.

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Dr. Christina Balser (links) hatte den Diplompsychologen Stefan Zettl für die Vortragsreihe „Krebstherapie zum Mitreden“ nach Marburg geholt.

Quelle: Privatfoto

Marburg.   Die Reihe erfreut sich nach Angaben der Veranstalter, der onkologischen Gemeinschaftspraxis Dr. Balser/Dr. Weidenbach, stetig wachsender Beliebtheit. Das Stichwort ‚Entspannung‘ errege dabei derzeit besondere Aufmerksamkeit, da die ständig zunehmende Stressbelastung viele Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen beunruhigt.

Dabei ist der Stress, der von einer Krebserkrankung ausgeht, besonderer Natur, so dass er folgerichtig eine eigene Forschungsrichtung beansprucht, erklärte der Referent Stefan Zettl, der als Diplombiologe und Diplompsychologe im Nierenzentrum der Medizinischen Universitätsklinik in Heidelberg forscht.

„Allerdings“, so betonte Zettl, „hat Stress keinen Einfluss auf die Entstehung einer Krebserkrankung. Wohl aber bewirkt Entspannung eine Verbesserung des Allgemeinbefindens, so dass man die erhebliche nervliche Belastung durch eine Krebserkrankung besser verkraften kann.

von unseren Redakteuren

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