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Streifzug durch 75 Jahre Feuerwehrgeschichte

Jubiläum Werkfeuerwehr Behring Streifzug durch 75 Jahre Feuerwehrgeschichte

Seit 75 Jahren gibt es die Werkfeuerwehr Behring. Sie sorgt in Marburgs größtem Unternehmenskomplex für Sicherheit. Am Wochenende wurde das Jubiläum gefeiert.

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Neue und alte Geräte wurde beim Tag der offenen Tür vorgestellt. Oben sieht man ein hochmodernes Einsatzfahrzeug, rechts oben ein historisches. Kinder konnten für ein Foto in Einsatzkleidung schlüpfen (rechts unten).Fotos: Sebastian Koch

Marburg. Als Emil von Behring von dem Preisgeld für den ersten Nobelpreis 1901 sein Unternehmen und 1904 in Marbach die Behringwerke gründete, dachte er noch nicht an eine Werkfeuerwehr.

1937 aber war das Unternehmen, das zeitweise zu einem der weltgrößten Impfserenhersteller heranwachsen sollte, so groß, dass eine Werkfeuerwehr gegründet wurde. Seit 75 Jahren sorgt sie für Sicherheit auf dem stetig wachsenden Firmengelände in den Stadtteilen Marbach und Michelbach.

Die Werkfeuerwehr Behring hat am Wochenende ihr Jubiläum gefeiert. Die zweitägige Festveranstaltung war unterteilt in einen offiziellen Festakt und einen Tag der offenen Tür auf dem Gelände der Behringwerke in Marbach.

Geladene Gäste wie Marburgs Oberbürgermeister Egon Vaupel (SPD) und der erste Kreisbeigeordnete des Landkreises Marburg-Biedenkopf, Dr. Karsten McGovern (Grüne), betonten in ihren Grußworten die Bedeutung der Feuerwehr für den Standort und die Stadt Marburg.

Am Tag der offenen Tür war es den interessierten Besuchern möglich, hinter die Kulissen der Werkfeuerwehr zu blicken, aber auch das Technische Hilfswerk und das Deutsche Rot Kreuz Mittelhessen waren mit Fahrzeugen und Ausrüstung vertreten. Eine Attraktion für die Besucher waren die alten Löschfahrzeuge, die die Entwicklung der Feuerwehr in den vergangenen Jahrzehnten anschaulich darstellten. Stärken konnten sich die Gäste am Grill.

Eine Fotoausstellung informierte über die vielfältigen Aufgaben der Werkfeuerwehr und über ihre Geschichte.

47 Einsatzkräfte gehören der Werkfeuerwehr Behring an. Dass sie in dem sensiblen Bereich des Unternehmens besondere Aufgaben hat, wurde den Besuchern schnell klar - nicht zuletzt durch Spezialgeräte wie einen mobilen Großlüfter, der im Eingangsbereich vorgestellt wurde.

Die Jugendfeuerwehr aus Sarnau-Göttingen simulierte für die Besucher Einsatzübungen. Auch andere Werkfeuerwehren waren bei der Ausstellung mit eigenen Fahrzeugen vertreten - so die Stadtallendorfer Werkfeuerwehren von Buderus und Ferrero, die Werkfeuerwehr von Infraserv Höchst und die Werkfeuerwehr von Buderus in Breidenbach.

von Sebastian Koch

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