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Streicheleinheiten für die Seele

Chorkonzert Streicheleinheiten für die Seele

Den „Zauber der Musik“ erlebten gut 80 Besucher in einem Konzert des Gesangvereins Bottenhorn.

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Mit ausgewählten Liedern begeisterten die Bottenhorner Sängerinnen und Sänger im Saal des Kur- und Bürgerhauses in Bad Endbach ihr Publikum.

Quelle: Helga Peter

Bad Endbach. Am Sonntag lud der Gesangverein 1884 Bottenhorn zu einem Konzert in das Kur- und Bürgerhaus in Bad Endbach ein. Etwa 80 Konzertbesucher erlebten eine zauberhafte Konzertstunde mit den Sängerinnen und Sängern des Gesangvereins 1884 Bottenhorn, der seit dem Jahre 2004 auch als Gemischter Chor auftritt. Der Chor steht unter dem Dirigat von Svetlana Lehr.

„Die Musik ist ein Zauber­elixier und begleitet schon seit Jahrtausenden die Menschen. Die Musik kann stimulieren und hat heilende Kräfte bei seelischen Krankheiten. Die Musik ist Balsam der Seele.“ Mit diesen Worten versprach Moderatorin Annelie Zimmermann nicht zu viel, denn die Sänger verstanden es, mit einem ausgewogenen Programm und der Auftaktmelodie „Zauber der Musik“ sowie einfühlsam interpretierten Vorträgen ihrer Klangkörper „Streicheleinheiten“ für die Seele hervorzuzaubern.

War es nun der Liedvortrag „Weit übers Meer“, nach einer irischen Weise und die „Kleine Barke im Wind“ aus Dalmatien, bei denen Sehnsucht und Wehmut mitschwangen oder ging es in Russlands Weiten mit Gesängen voll Freude aber auch Schwermut. Dabei bildete „Kalinka“ eine Uraufführung der Bottenhorner Sänger. Zu Hanne Hallers „Vaterunser“ ging ein Raunen durch den Saal. Feierlich wurde es mit dem Vortrag von Beethovens „Hymne an die Nacht“ sowie der Aufforderung „Forsche nach Gott“.

Mit der Filmmusik „Die Rose“ und dem Lied „Weit, weit weg“, aus der sogenannten neuen Volksmusik von Hubert von Goisern, bildeten weitere Liedvorträge einen krönenden Abschluss dieses Konzerts, bei dem Udo Jürgens‘ „Griechischer Wein“ nicht fehlte.

„Wie kommt der Lippenstift in Lehmanns Unterbett?“ stellten die Bottenhorner in ihrem Abschlussvortrag musikalisch mit diesem Foxtrott aus den 1920er Jahren die Frage und überließen die Antwort der Fantasie der Konzertbesucher.

von Helga Peter

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