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Sternsinger besuchen 180 Familien

Sternsinger-Aktion Sternsinger besuchen 180 Familien

Immer, wenn die Sternsinger die Segenswünsche an die Familien in der Region übermitteln, klingelt es im Spendenbeutel.

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Die Sternsinger (von links) Marvin Zuber, Lukas Krämer, Viola Krämer, Ina Schmidt mit ihrer Oma Rena Kunz, die sich mit einer Spende bedanken, sowie Felix Fischer, Anna-Lena Zuber und Begleiterin Petra Berghof. Foto: Ingrid Lang

Dautphe.. In dieser Woche waren 22 Sternsinger mit ihren acht Betreuern in Dautphe sowie in Biedenkopf mit ihren Ortsteilen unterwegs, um Geld unter dem Motto „Segen bringen, Segen sein“ für bedürftige Kinder in Tansania zu sammeln.

Rund 180 Familien, dazu gehören auch die beiden Seniorenheime in Biedenkopf und Wallau, werden von den Sternsingern der Katholischen Pfarrgemeinde St. Josef in Biedenkopf besucht. An den Eingangstüren übermitteln die Boten den Sternsingertext 2013 „Grüß euch, ihr Menschen, nun sind wir hier, als Sternsinger stehen wir vor eurer Tür“.

Abwechselnd tragen Kaspar, Melchior, Balthasar sowie die Sternträger die frohe Botschaft des Herrn in jedes Haus, bevor sie alle in das Lied „Gottes guter Segen sei mit euch“ einstimmen. Danach trägt Petra Berghof an der Eingangstüre das Segenszeichen „20*C+M+B+13 - Christus mansionem benedicat 2013 - „Christus segne dieses Haus“ mit Kreide auf und die Sternsinger erhalten eine Spende in ihre Spendendose für die Aktion.

Als „Dankeschön“ für den Segensgruß gibt es sehr oft auch Süßigkeiten für die Sternsinger. Danach geht es zur nächsten Familie, die schon mit Spannung auf die Sternsinger wartet. Seit mehr als 15 Jahren organisiert Anni Knäbe die Sternsingeraktion in der Kirchengemeinde. Sie legt die Listen für die Anmeldungen in den Kirchen bereits am 1. Advent aus, trifft sich mit den Sternsingern, übt den Text und das Lied für die Aktion ein. Zudem kümmert sie sich um die schönen Gewänder, die die Sternsinger tragen, verändert und erneuert sie hin und wieder.

In dieser Woche, so berichtet Knäbe, müssen auch die Kronen der Könige, die durch den Regen aufgeweicht sind, ersetzt werden.

„So viele Sternsinger wie in diesem Jahr hatten wir noch nie“, sagt Knäbe und freut sich darüber. Bisher waren es immer so wenig Gruppen, sodass manche Sternsinger an drei Tagen antreten mussten. Die Arbeit mit den Sternsingern bereitet ihr sehr viel Freude. Leider sei die Zeit sehr schnell vorbei, betont die Mitarbeiterin der Kirchengemeinde, die ansonsten den Kindergottesdienst leitet und gemeinsam die Einführung der Erstkommunionkinder mit Pastoralreferent Andreas Kratz übernimmt. In Dautphe mit seinen Ortsteilen waren die Sternsinger jeweils an zwei Tagen und in zwei Gruppen unterwegs.

Am Sonntag treffen sich alle Sternsinger in der Kirche St. Josef, wo sie die Gottesdienstbesucher mit dem Sternsingerlied begrüßen und anschließend den Segensgruß an die Eingangstüre der Kirche schreiben.

von Ingrid Lang

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