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Startschuss zu 2000 Kilometern Strecke

Hungerlauf Startschuss zu 2000 Kilometern Strecke

128 Läuferinnen und Läufer, Walkerinnen und Walker sowie Wanderinnen und Wanderer liefen am Samstag beim traditionellen Hungerlauf des Lions Clubs Biedenkopf, trotz Regenschauer, rund 2000 Kilometer.

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Im strömenden Regen warten die ersten 15 Läufer um 10 Uhr auf den Startschuss von Jürgen Schneider zum Hungerlauf in Biedenkopf.

Quelle: Salomé Weber

Biedenkopf. Als die ersten 15 Läufer am Samstag um 10 Uhr zum Startpunkt auf dem Lahn-Radweg hinter der „Obermühlsbrücke“ gehen, regnet es in Strömen. Doch das kann die zuversichtlich blickenden Sportler nicht abschrecken. In ihren Startpositionen warten sie gebannt darauf, dass der Erste Stadtrat Jürgen Schneider den Startschuss für den Hungerlauf des Lions Clubs Biedenkopf gibt.

Dann geht es los. Die Sportler machen sich auf den rund drei Kilometer langen Rundweg. Sie haben nun bis 16 Uhr Zeit, so viele Runden wie möglich zu laufen. „Für ihre Anstrengung erhalten sie eine Spende von einem Sponsor, den sie sich vor dem Lauf ausgesucht haben. Dabei ist es möglich, entweder einen Fixbetrag oder eine Summe für jeden gelaufenem Kilometer auszuhandeln“, erklärt Thomas Pfeiffer, Präsident des Lions Club Biedenkopf.

Der Erlös des Hungerlaufs geht in diesem Jahr an die Interessengemeinschaft „Epidermolysis Bullosa“, das Kinderheim in Bindura (Kenia), den Lebenshilfe-Ortsverein Biedenkopf und den Biedenkopfer Verein „nach Krebs leben“. „Die Hochrechnungen sind noch vorläufig. In vier bis acht Wochen werden wir das offizielle Ergebnis bekannt geben und die Spendensumme an die Organisationen übergeben. Außerdem werden wir dann die fleißigsten Läufer und die erfolgreichsten Gruppen ehren“, so der Präsident weiter.

Der ausdauerndste Läufer steht allerdings schon fest: Klaus Neumeister aus Gladenbach lief insgesamt 66 Kilometer. „Das sind circa eineinhalb Marathons“, kommentiert Pfeiffer beeindruckt.

Auch in diesem Jahr veranstaltete der Lions Club wieder einen Wettbewerb. Dabei hat die erfolgreichste Sportler-Gruppe, darunter fallen zum Beispiel Vereine, Firmen oder Schulklassen, die Möglichkeit einen Sonderpreis von 500 Euro zu gewinnen. „Es ist sehr gut gelaufen“, resümiert Pfeiffer und fügt hinzu: „Obwohl das Wetter besser sein könnte, haben sich die Läufer hervorragend eingesetzt.“

Auch Stadtrat Jürgen Schneider lobt die Läufer für ihren Einsatz: „Es ist schön zu sehen, dass sich die Läufer trotz des strömenden Regens für eine gute Sache engagieren und nebenbei Werbung für den schönen Lahn-Radweg in Biedenkopf machen“.

In den selbstbestimmten Pausen stärkten sich die Sportler und Besucher und informierten sich an Ständen über die Empfänger-Organisationen.

von Salomé Weber

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