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Standesamt bleibt in Hartenrod

Förderverein Standesamt bleibt in Hartenrod

Seit gestern steht fest: Das Standesamt in Hartenrod bleibt erhalten und der Kultur- und Förderverein "Jeegels Hoob" schraubt sein Engagement nicht zurück.

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Hermann Bamberger, Vorsitzender des Kultur- und Fördervereins „Jeegels Hoob“, hat Grund zur Freude: Das Standesamt in Hartenrod bleibt erhalten. Archivfoto

Hartenrod. In einer nichtöffentlichen Sitzung einigten sich Bürgermeister Markus Schäfer und der Vorstand des Kultur- und Fördervereins „Jeegels Hoob“ darüber, dass das Standesamt in Hartenrod erhalten bleibt. Details will der Bürgermeister zunächst noch mit den Mitgliedern des Ortsbeirates abstimmen. Vereinsvorsitzender Hermann Bamberger gab schon gestern bekannt, dass eine Lösung gefunden worden ist, bei der beide Seiten nicht das Gesicht verlieren.

Der Bürgermeister hatte geplant, die in Hartenrod verbliebene Standesbeamtin abzuziehen, um die Abläufe in der Verwaltung in Bad Endbach zu optimieren. Der Förderverein sah sich vor eine Zerreißprobe gestellt. Bei einem Aus für das Standesamt hatte der Verein angekündigt, sein Engagement für das Gemeinschaftshaus zu überdenken. „Das bleibt uns erspart“, erklärte Bamberger, der vor allem das konstruktive Gespräch mit dem Bürgermeister besonders hervorhob. Mit dem gefundenen Kompromiss könne der Verein gut leben. „Wir können zwar nicht für alle Hartenroder reden, aber es ist eine Lösung gefunden worden, mit der der ganze Ort leben kann“, erklärte Bamberger. „Wir freuen uns und sind stolz darauf, dass unsere Beharrlichkeit und unsere Argumente zu einem guten Ergebnis geführt haben. Das Haus bleibt mit Leben gefüllt“, verkündete er. Die Funktionsfähigkeit des Standesamtes bleibe erhalten. Das sei von Anfang an das erklärte Ziel des Fördervereins gewesen.

Bei den Planungen zum Dorfzentrum „Jeegels Hoob“ stand die Etablierung eines Trauzimmers im Vordergrund. Auch das Foyer bietet für die feierlichen Anlässe einen festlichen Rahmen. Die Sorge, dass nun die Räume des Standesamtes für drittklassige Veranstaltungen genutzt werden, muss Bamberger nicht mehr haben. Zu weiteren Einzelheiten wollte er sich aber noch nicht äußern, da er zunächst die Reaktion des Ortsbeirates auf den Vorschlag abwarten wollte.

von Silke Pfeifer-Sternke

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