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Hundekot-Datenbank wohl vorerst vor dem Aus

Städte- und Gemeindebund rät ab Hundekot-Datenbank wohl vorerst vor dem Aus

Nächste Woche könnte in Lohra aus rechtlichen Gründen das Aus für die von drei Fraktionen befürwortete Idee kommen. Eine Ergänzung zum Vorstands-Vorschlag soll die Option offenhalten. Die Abstimmung steht am Donnerstag, den 16. August in der Sitzung der Gemeindevertretung an.

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Symbolfoto: Ein Beutel mit Hundekot lieget neben einem Baum.

Quelle: Thorsten Richter

Lohra. Mitte November beschlossen die Fraktionen der CDU, SPD und BfB in der Gemeindevertretung in seltener Einmütigkeit die Einführung einer DNA-Datenbank für Hunde in Lohra prüfen zu lassen, ( die OP berichtete). Mit den Gen-Daten sollte nachgewiesen werden können, von welchem Hund der gefundene Kot stammte und der Halter somit ein Bußgeld zu zahlen habe.

Auslöser waren Beschwerden über die Hinterlassenschaften von Hunden auf Feldern und Wegen, die die Halter der Tiere nicht einsammelten. Mit diesem Vorstoß machte Lohra bundesweit Schlagzeilen, Vertreter von überregionalen Medien gaben sich nach dem OP-Bericht im Rathaus die Klinke in die Hand.

© WhatsBroadcast
 

Nun liegt nach rund achteinhalb Monaten der Prüfung das Ergebnis vor. Aufgrund von rechtlichen Bedenken des Hessischen Städte- und Gemeindebundes sowie des Datenschutzbeauftragten und weiteren Gegenargumenten schlägt der Gemeindevorstand vor, auf die Einführung einer DNA-Datenbank zu verzichten.

CDU-Fraktionschef Werner Waßmuth kündigt dazu an, einen Passus der Vorläufigkeit in den Beschluss einfügen zu lassen, was wohl mehrheitsfähig ist. Waßmuth möchte, die allein durch die Ankündigung ausgelöste Disziplinierung der Hundehalter aufrecht erhalten und hat dazu auch noch weitere Ideen, die er demnächst nennen will.

von Gianfranco Fain

Einen ausführlichen Bericht zum Thema lesen Sie hier. (Artikel ist nach Anmeldung für OP-Leser zugänglich.)

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