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Hinterland Stadtteil zeigt dörfliche Vielfalt
Landkreis Hinterland Stadtteil zeigt dörfliche Vielfalt
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11:40 16.08.2011
Der Weidenhäuser Adolf Maurer beweist sich kreativ. Quelle: Nadine Weigel
Weidenhausen

An 32 Ständen konnten die Besucher Unterhaltungsangebote ausprobieren, nützliche oder schöne Gegenstände erwerben, sich über die Dorfgeschichte oder die Vereine informieren, an Gewinnspielen teilnehmen oder Vorführungen, wie zum Beispiel die Darbietung der Musikkapelle der Freiwilligen Feuerwehr Weidenhausen, zusehen.

Viel gab's zu sehen beim stehenden Festzug im Gladenbacher Stadtteil Weidenhausen zur 675-Jahrfeier des Ortes. Einige Höhepunkte sehen Sie in dieser Fotogalerie.

„Heute Nachmittag greifen wir ein Erfolgsrezept von unserem Jubiläum vor 25 Jahren auf. Damals hatten wir auch einen solchen bunten Nachmittag angeboten, der bei den Gästen gut angekommen ist. Im Prinzip möchten wir die Vielfalt der Vereine, Institutionen und Geschäfte in Weidenhausen auf eine unterhaltende Art und Weise darstellen“, erklärte Klaus Pitz, ein Sprecher des Festausschusses. Deshalb waren in den Straßen rund um die Dorfmitte überwiegend Stände aus dem Ort angesiedelt. An manchen gab es Angebote, die die Anbieter speziell zu diesem Anlass kreierten. So boten die Frauen des Damen-Gymnastikvereins neben Kräuterbroten und Säften auch „Apfelweise“ an, ein Getränk aus Apfelsaft, Sekt und Wein. Zwei Mitglieder der Freien evangelischen Gemeinde druckten den 23. Psalm mit einem Verweis auf das Dorfjubiläum mit einer Gutenbergpresse. Die Mitglieder der Bürgerinitiative „www.weidenhausen.de“ erfanden die Cocktails „Der grüne Himerich“, „Das rote Köppchen“ und „Der DCLXXV“ (675). Außerdem informierten sie über das Geocaching, einer Schatzsuche mit Satellitenunterstützung.

Kunst aus dem Ort gab es unter anderem an einem Weidenhäuser Bauernhof. Dort stellte Anna Da Lozzo ihre eigenen Bilder, aber auch Bilder von Kindergartenkindern und Fotografien von anderen Künstlern, aus. Auch Steinmetzin Elisabeth Mankel zeigte ihre Handwerkskunst und das Team von Dachdeckermeister Peter Burk fertigte Herzen aus Schiefer für die ­Besucher an. „Wir sind sehr zufrieden mit der Resonanz. Außerdem haben wir relatives Glück mit dem Wetter und konnten die Bewohner unseres Ortes von Anfang an für unser Fest begeistern“, sagte Klaus Pitz gegen Ende der Veranstaltung.

von Salomé Weber

Ein Video und eine Fotogalerie sehen Sie ab Montag unter www.op-marburg.de