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Staatssekretär informiert sich im Kreis

Fronhausen Staatssekretär informiert sich im Kreis

Hessens Wirtschaftsstaatssekretär Steffen Saebisch war am Dienstag auf Tour im Landkreis Marburg-Biedenkopf. Er besuchte dort die Firmen Seidel, Dilling und Ferrero.

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Der Geschäftsführer der Seidel GmbH & Co. KG, Dr Andreas Ritzenhoff (von links), führte Dr. Mattias Büger, Staatssekretär Steffen Saebisch und Christian Fischer durch die Produktion seines Unternehmens. Der Staatssekretär war gestern bei drei Unternehmen im Landkreis zu Gast, um sich über deren Situation zu informieren.

Quelle: Katharina Kaufmann

Fronhausen. Es ist 9.30 Uhr als Steffen Saebisch mit Dr. Matthias Büger, Manuel Fenner und Christian Fischer im Fronhäuser Werk der Seidel GmbH & Co. KG eintrifft. Saebisch hat einen straffen Zeitplan, zwei weitere Unternehmensbesuche stehen für diesen Tag auf der Agenda.

„Das Ziel meiner heutigen Besuche ist es, Kontakte zu den Unternehmen aufzubauen beziehungsweise zu pflegen“, erklärt der Staatssekretär, der zur Unterstützung, den Landtagsabgeordneten Büger und die beiden Vorstandsmitglieder des Kreisverbandes der FDP mitgebracht hat. Seidel, Dilling und Ferrero habe er ausgesucht, „weil sie das Leistungsspektrum der hessischen Wirtschaft gut zeigen“.

So sprach Saebisch mit dem Geschäftsführer der Seidel GmbH & Co. KG, Dr. Andreas Ritzenhoff, am Vormittag unter anderem über China und deren Exportmarkt, die Eurostabilität und über die Vernetzung von Unternehmen mit Universitäten: „Das Wissen an den Universitäten ist da. Wir brauchen nur eine intensivere Vernetzung der Unternehmen mit den Hochschulen“, fordert Ritzenhoff, der auch ehrenamtlicher Technologiebeauftragter für Nano- und Materialtechnologie des Landes Hessen ist.

Die Politik sei da schon dran, erklärt Saebisch dem Unternehmer: „Das größte Problem, was wir ausgemacht haben, ist das unterschiedliche Tempo zwischen Unis und Betrieben. Diese Kulturen müssen erst zusammengebracht werden“, so der Staatssekretär.

von Katharina Kaufmann

Mehr zu diesem Thema finden Sie in der gedrucken OP vom 21.07.2010.

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